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Donnerstag, 09.08.2018

Mehr antisemitische Straftaten gemeldet

Berlin. Die Zahl gemeldeter antisemitischer Straftaten hat im ersten Halbjahr deutlich zugenommen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg sie von 362 auf 401. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf die Abfrage der Linken-Abgeordneten Petra Pau hervor. Die Zahlen sind vorläufig, weil noch Taten nachgemeldet werden könnten. Rechtsmotivierte Täter verübten 349 Taten (erstes Halbjahr 2017: 334). Auch in allen anderen Untergruppen wuchs die Zahl der antisemitischen Taten: bei links motivierten Tätern (6) ebenso wie bei solchen mit ausländischer Ideologie (12) und religiöser Ideologie (9). (dpa)

Abgeschobener Afghane

auf dem Weg zurück

Kabul. Der zu Unrecht aus Neubrandenburg abgeschobene afghanische Asylbewerber ist auf dem Rückweg nach Deutschland. Der junge Mann flog am Mittwoch von Kabul in die pakistanische Hauptstadt Islamabad, wo er ein Visum für die Weiterreise nach Deutschland erhalten sollte. Am Freitag soll er nach Deutschland kommen. Der Mann, der seit 2015 in der Bundesrepublik lebte, war Anfang Juli nach Afghanistan abgeschoben worden. Wegen eines noch laufenden Verfahrens am Verwaltungsgericht Greifswald hätte der 20-Jährige aber nicht abgeschoben werden dürfen. Er hatte gegen die Ablehnung seines Asylantrags geklagt. (dpa)

Zahl der Pflegekräfte

in Kliniken leicht gestiegen

Wiesbaden. Die Zahl der Pflegekräfte in deutschen Krankenhäusern wächst nur langsam. 2017 versorgten 328 500 Vollkräfte die stationär in Kliniken behandelten Patienten. Das waren 3 400 Pflegevollkräfte mehr als im Jahr zuvor, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Für die Zahl der Vollkräfte haben die Statistiker die Beschäftigten auf die volle tarifliche Arbeitszeit umgerechnet. Wie aus den Angaben für 2017 weiter hervorgeht, sank die Zahl der Behandlungsfälle um 77 500 oder 0,4 Prozent. (dpa)

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