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Montag, 27.10.2003

Martin: ,Dürfen uns nicht noch ’ne Watze reinhauen lassen!‘

ZWICKAU - Der einzige Mann, der gestern nach der Nullnummer der FSV-Kicker bei Eintracht Sondershausen erreicht werden konnte, war von Zwickauer Seite Geschäftsführer Bert Martin.

Und der redete auch Klartext: „Wir sind in einer sehr miserablen Situation, rutschen in der Tabelle immer amateurhafter ab. Nun müssen wir uns in diesem Dilemma den Fans stellen. Ich erwarte von der Mannschaft und dem Trainer schon am Donnerstag gegen Leipzig eine Trotzreaktion. Beim VfB kriselt es zwar auch, aber wir müssen nur auf uns schauen, damit wir nicht die nächste Watze reingehauen bekommen.“

Martin stellte sich bereits gestern ab 17 Uhr im Internet den Fans, diskutierte mit ihnen lange über die anhaltende Misere im Verein. Am Ende waren sich die Beteiligten aber im Groben einig, dass nur der sportliche Erfolg den FSV aus der Talsohle wieder herausführt.

Diese Aufgabe bleibt bei Coach Bernd Tipold und seinen seit Wochen schwachen Kickern hängen. Doch die können einfach nicht kontern: Trainer „Tipser“ brachte in Sondershausen nach gut einer Stunde die zuletzt viel gescholtenen Stürmer Mario Weiß und Kai Dittrich - erneut ohne Erfolg! (Wolfgang Konetzke)