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Freitag, 14.09.2018

Martin Bahrmann tritt wieder an

Der Kandidat der Freien Demokraten bei der Oberbürgermeisterwahl in Meißen tritt nach seinem dritten Platz im ersten Wahlgang erneut an.

Martin Bahrmann ist der Kandidat der Freien Demokraten bei der Oberbürgermeisterwahl in Meißen.
Martin Bahrmann ist der Kandidat der Freien Demokraten bei der Oberbürgermeisterwahl in Meißen.

© Archiv/Claudia Hübschmann

Meißen. Martin Bahrmann, der Kandidat der Freien Demokraten bei der Oberbürgermeister Wahl in Meißen, tritt nach seinem dritten Platz im ersten Wahlgang erneut an. „In den letzten Tagen haben mich eine Vielzahl von positiven Zuschriften und Anrufen ermutigt, erneut zu kandidieren“, so Bahrmann in einer Mitteilung. Der Meißner hatte im ersten Wahlgang 14,9 Prozent der Stimmen auf sich vereinen können.

In seinem Schreiben kritisiert Bahrmann ebenfalls die Entgleisungen im Meißner OB-Wahlkampf. „Der bisherige Wahlkampf war hart und wurde an vielen Stellen unsauber geführt“, so Bahrmann. „Trotz allem war mir klar, dass es sich um eine gute demokratische Gepflogenheit handelt, mit Olaf Raschke und Frank Richter bzw. deren Vertretern zu sprechen und mir ihre Vorstellungen anzuhören. Anschließend daran kann ich sagen, dass ich keinen der beiden Kandidaten freien Herzens und guten Glaubens unterstützen kann.“ Die Frage, wie sich Meißen entwickeln solle, sei in den letzten Tagen in den Hintergrund gerückt, persönliche Anfeindungen und Schlammschlachten der verbliebenen Kandidaten würden die politische Debatte überlagern und die Stadt zunehmend spalten. „Meißen benötigt einen Neuanfang, abseits von persönlichen Eitel- und Befindlichkeiten“, so Bahrmann.

Damit kämpfen insgesamt drei Kandidaten am 23. September um die Gunst der Wähler in Meißen. Neben Bahrmann treten auch Frank Richter (parteilos), der im ersten Wahlgang mit 36,7 Prozent die meisten Stimmen auf sich vereinen konnte, und Amtsinhaber Olaf Raschke (parteilos) im zweiten Wahlgang an. Der Kandidat der AfD, Joachim Keiler, und Heiko Lorenz von der SVP hatten in den letzten Tagen bereits ihren Verzicht erklärt. (SZ)