erweiterte Suche
Dienstag, 13.03.2018 Schießen

Mannschaftspokal bleibt im Schrank

Jungschützen aus Deutschenbora gewinnen erneut den Wettkampf der besten Nachwuchsarbeit.

© Symbolbild/dpa

Dresden. Beim Nachwuchspokal des Sächsischen Schützenbundes in Dresden konnte die Schützengilde Deutschenbora erneut den begehrten Mannschaftspokal ins heimische Vereinsheim holen. Als reiner Wettkampf für den sächsischen Nachwuchs der Sportschützen, messen sich hier nur Sportler im Alter von 10 bis 20 Jahren, unterteilt in vier Altersklassen.

Die Besonderheit bei diesem Wettkampf ist die olympische Wertung nach einem Punktesystem bis zum sechsten Platz. Einen großen Erfolg verbuchten dabei die Jüngsten in der Altersklasse Schüler, hier gingen die ersten vier Plätze komplett nach Deutschenbora. Insgesamt konnten die Nachwuchssportler aus Deutschenbora sieben Goldmedaillen in elf Wertungen erringen, den größten Anteil daran hatten die insgesamt neun Kadersportler, die am Talente-Stützpunkt Gewehr in Deutschenbora trainieren.

Sichtlich zufrieden zeigt sich Vizepräsident Hans Moldenhauer, der ganz auf die Nachwuchsarbeit setzt: „Mit dem Gewinn 2018 haben wir ein kleines Jubiläum, der Nachwuchspokal ging jetzt zum fünfzehnten Mal in Folge nach Deutschenbora“. Dass diese Leistung von kontinuierlicher und nachhaltiger Förderung unterlegt ist, beweist auch das im Februar durch den Kreissportbund Meißen verliehene Qualitätssiegel „Verein vorbildlicher Jugendarbeit“. Mit insgesamt 16 Sportlern ist der Verein aus einem Ortsteil der Stadt Nossen wiederholt eine der teilnehmerstärksten Mannschaften. „Der Nachwuchspokal ist die erste Standortbestimmung im neuen Sportjahr, das haben wir gut gemeistert“ freut sich Moldenhauer. Zeit zum Ausruhen bleibt allerdings keine, eine Woche nach der Sportlergala des Landkreises Meißen, finden die Landesmeisterschaften statt. Hier geht es nicht nur um die begehrten Titel, sondern auch um die Normerfüllung für die Deutsche Meisterschaft auf der Olympiaanlage in München. „Chancen auf einige Limite rechnen wir uns schon aus, gerade unsere Kadersportler waren fleißig, und die Leistungen passen aktuell“ fügt Moldenhauer an. Große Chancen hat hier Maxi Reuter, die beim Wettkampf in Dresden mit 396 von 400 Punkten einen neuen Landesrekord erzielte. Die Sportler aus Deutschenbora starten auch bei internationalen Wettkämpfen. Hier gehen die Reisen bis nach Berlin, Dortmund, Frankfurt/Oder, Hannover und auch München. Im April steht hier der erste Wettkampf in Berlin an. Hier wurden durch den Sächsischen Schützenbund auch drei Nachwuchssportler aus Deutschenbora nominiert. „Bis dahin steht der Pokal zwar wieder im Schrank, aber unsere Sportler dürfen dort gern einen neuen gewinnen“ ergänzt Hans Moldenhauer schmunzelnd. (Sperling)