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Donnerstag, 13.09.2018 Kommentar

Machen, was machbar ist

Von Christoph Springer

Christoph Springer
Christoph Springer

© Christian Juppe

Zugegeben: Das Radverkehrskonzept ist anspruchsvoll. Es enthält 447 Maßnahmen, die in drei Kategorien eingeordnet sind: sehr wichtige, weniger wichtige und wünschenswerte Maßnahmen. Die Verbesserungen an der Winterbergstraße gehörten zu den besonders wichtigen Maßnahmen. Deshalb ist nachvollziehbar, dass die Stadtverwaltung großes Tamtam um diesen Miniabschnitt macht. Dem grünen Baubürgermeister, einem passionierten Lastenradfahrer, und seinem Straßenbauamtsleiter, der ebenfalls viele Wege mit dem Fahrrad zurücklegt, mag man auch glauben, dass sie viel Zeit und Energie investieren, um das Radverkehrskonzept umzusetzen.

Doch das genügt nicht, um den vom Stadtrat vorgegebenen Zeitplan einzuhalten. Die neuen Mitarbeiter im Rathaus müssen schnell beweisen, dass die Aufstockung der Planergruppe richtig war. Und der Verwaltungsspitze nimmt niemand ab, wenn sie bei Terminproblemen immer wieder auf die Landesdirektion verweist, die die Pläne genehmigen muss, aber angeblich viel zu dünn besetzt ist. Es gibt viele Vorschläge im Fahrradkonzept, die auch ohne deren Zustimmung umgesetzt werden können. Also los!

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