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Mittwoch, 13.06.2018

Luft soll schneller sauber werden

Dresden ist von Fahrverboten bedroht.
Dresden ist von Fahrverboten bedroht.

© kairospress

Dresden wird Modellstadt für saubere Luft. Das ist zumindest der Plan von Linken und Grünen. Sie wollen den Oberbürgermeister beauftragen, so viel Fördergelder wie möglich aufzutreiben, um den Luftreinhalteplan schnell umzusetzen. „Die Stickoxid-Werte sind immer noch zu hoch“, sagte Stadtrat Martin Schulte-Wissermann von der Linksfraktion am Dienstag. Dresden sei damit von Fahrverboten bedroht. Der Auftrag an den Bürgermeister sei auch ein politisches Signal, sich nicht gegen weitere Luftreinhalte-Maßnahmen zu sperren.

Nicht nur um Fördermittel soll sich die Stadt bemühen. Auch mit den Umlandgemeinden müssten Gespräche geführt werden, wie der Pendlerverkehr umweltfreundlicher gestaltet werden könne. Auch Senioren- und Schülertickets werden vorgeschlagen, damit mehr Menschen auf Bus und Bahn umsteigen. Grünen-Stadtrat Wolfgang Deppe mahnt, dass nicht nur an der Bergstraße, wo die Luftqualität gemessen wird, die Schadstoffbelastung hoch ist. Belastete Punkte gebe es auch in Löbtau, der Neustadt und Blasewitz. (SZ/sr)