erweiterte Suche
Dienstag, 05.06.2018

Leidenschaft und Eifersucht

Spanien: Das war einst Mitte des 19. Jahrhunderts das Sehnsuchtsland für viele Franzosen, ähnlich wie Italien es für die Deutschen war.

Friedrich-Wilhelm Junge erzählt, Sabine Jordan legt eine flotte Sohle aufs Parkett.Foto: C. Nüssler / PR
Friedrich-Wilhelm Junge erzählt, Sabine Jordan legt eine flotte Sohle aufs Parkett.Foto: C. Nüssler / PR

Auch der Jurist Prosper Mérimée, sprachbegabt, reiselustig und neugierig, bereiste Spanien, schloss Freundschaften, ließ sich Geschichten erzählen.

Flamenco-Tänze sind auch zu sehen.

Mérimée verfasste vier reportageartige „Reisebilder“, Wissen bündelte er in der Novelle „Carmen“, Teil drei umfasst die Lebensbeichte Josés, der sich seiner gemeinsamen Zeit mit Carmen erinnert, einer unangepassten, selbstbestimmten und rebellischen Frau, die nicht zuletzt für ihre Eigenwilligkeit berüchtigt ist. 1845 erschien die Erzählung in einer Zeitschrift, vorzugsweise kennt man „Carmen“ heute aber über die Oper von George Bizet mit ihren faszinierenden Klängen, die die dramatische Liebesgeschichte begleiten. Mérimées literarische Vorlage bildet nun aber die Grundlage für den Theaterabend „Carmen – Eine Flamencoerzählung“ auf dem Theaterkahn, bei dem Schauspieler Friedrich-Wilhelm Junge und die Flamenco-Tänzerin Sabine Jordan die Geschichte von Leidenschaft und Eifersucht zum Leben erwecken.

„Carmen – Eine Flamencoerzählung“, 7. & 8. Juni, 20 Uhr, Theaterkahn, DD