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Freitag, 14.10.2016

Kulturpreis für Gründer des Lügenmuseums

Von Nina Schirmer

Reinhard Zabka
Reinhard Zabka

© Hübschmann

Radebeul. Seit inzwischen 16 Jahren ist Richard von Gigantikow mit seinem Labyrinth zum Herbst- und Weinfest in Radebeul bekannt. Hinter dem Pseudonym verbirgt sich der Künstler Reinhard Zabka, der im September 2012 das Lügenmuseum im Gasthof Serkowitz eröffnete. Für sein künstlerisches Wirken wird er jetzt von der Stadt mit dem Radebeuler Kunstpreis ausgezeichnet. Seine Kunstaktionen und Ausstellungen zu verschiedenen Themen bereicherten das Kulturleben in Radebeul in den vergangenen Jahren, teilt Kulturamtsleiter Alexander Lange mit.

Reinhard Zabka wurde 1960 in Erfurt geboren und entschloss sich mit 20 Jahren, Künstler zu werden. Damals entwickelte er seine Arbeiten aus Protest gegen das bürgerliche Leben der DDR und wurde von den Behörden unterdrückt. Der Kunstpreis wird am 15. Oktober um 19.30 Uhr auf Schloss Wackerbarth durch den Oberbürgermeister an den Preisträger vergeben. Zuletzt hatte der Schriftsteller Jörg Bernig 2013 den Preis erhalten.