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Samstag, 18.02.2017

Umgebindehaus als Filmkulisse

In der Gemeinde Großschönau sind am Freitag Szenen für den Kinostreifen „Der Hauptmann“ entstanden.

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In diesem Großschönauer Haus an der Theodor-Haebler-Straße wurde am Freitag gedreht. Die Hauptdarsteller Max Hubacher (links) und Milan Peschel (rechts) im Gespräch mit Regiseur Robert Schwentke.
In diesem Großschönauer Haus an der Theodor-Haebler-Straße wurde am Freitag gedreht. Die Hauptdarsteller Max Hubacher (links) und Milan Peschel (rechts) im Gespräch mit Regiseur Robert Schwentke.

© Bernd Gärtner

  • In diesem Großschönauer Haus an der Theodor-Haebler-Straße wurde am Freitag gedreht. Die Hauptdarsteller Max Hubacher (links) und Milan Peschel (rechts) im Gespräch mit Regiseur Robert Schwentke.
    In diesem Großschönauer Haus an der Theodor-Haebler-Straße wurde am Freitag gedreht. Die Hauptdarsteller Max Hubacher (links) und Milan Peschel (rechts) im Gespräch mit Regiseur Robert Schwentke.
  • Die Hauptdarsteller Max Hubacher (links) und Milan Peschel (rechts) im Gespräch mit Regiseur Robert Schwentke.
    Die Hauptdarsteller Max Hubacher (links) und Milan Peschel (rechts) im Gespräch mit Regiseur Robert Schwentke.

Großschönau. „Kamera ab, Ton läuft, Action!“ Filmleute haben am Freitag in Großschönau ihre Zelte aufgeschlagen. Dabei ist es auf der Theodor-Haebler-Straße und der Schenaustraße auch zu Verkehrsbehinderungen gekommen. In einem alten Umgebindehaus sowie später im Umfeld des Damast- und Frottiermuseums wurden Szenen für den neuen Kinofilm „Der Hauptmann“ gedreht.

Eine Hauptrolle in dem Film spielt der deutsche Schauspieler Milan Peschel, der Weihnachten noch als Sam Hawkens in der neuen Winnetou-Verfilmung über die Bildschirme flimmerte. Mit dabei ist auch Frederick Lau, der gerade noch in den Kinofilmen „SMS für Dich“ und „Das kalte Herz“ zu sehen war. Außerdem nennt die Produktionsfirma „Filmgalerie 541“ Max Hubacher, einen 23-jährigen Schweizer, der bereits den Schweizer Filmpreis als bester Darsteller gewonnen hat. Die deutsch-polnisch-französische Koproduktion spielt gegen Ende des Zweiten Weltkrieges. „Der Hauptmann“ erzählt laut Angaben der Produktionsfirma die wahre Geschichte eines Soldaten. Allerdings ist der Protagonist des Films gar kein Hauptmann, sondern trägt nur die entsprechende Uniform. Willi Herald, ein 19-jähriger Gefreiter, hat diese gestohlen, nachdem er als Deserteur verfolgt wurde und im Emsland nur knapp dem Tod entkommen ist. Trotz des falschen Rangs folgt ihm bald eine wachsende Gruppe an Soldaten, als der Zweite Weltkrieg sich dem Ende neigt und die versprengten Kämpfenden marodierend das Beste aus ihrer Situation herauszuholen versuchen.

Neben Großschönau werden die Filmszenen vor allem in Görlitz gedreht, aber auch im Schöpstal bei Görlitz waren die Filmleute schon. Regisseur ist der Deutsche Robert Schwentke, der sowohl hierzulande als auch in den USA Erfolge feierte. Unter anderem führte er Regie im 2005 gedrehten Thriller „Flightplan“ mit Jodie Foster. Auch bei Filmen der Reihe „Die Bestimmung“ führte Schwentke Regie. (SZ)