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Donnerstag, 08.03.2018

Tellkamp und Grünbein diskutieren in Dresden

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Dresden. Wie viel Meinungsfreiheit ist erwünscht, wie viel ist notwendig, und wie viel hält die Gesellschaft aus? Über diese Frage debattieren an diesem Donnerstag die Schriftsteller Durs Grünbein und Uwe Tellkamp im Foyer des Dresdner Kulturpalastes. Das Kulturhauptstadtbüro veranstaltet diese öffentliche Diskussion. Medienpartner ist die Sächsische Zeitung. Geplant ist die Übertragung per Livestream.

Beide Autoren haben in der Stadt ihre Wurzeln und gehören zu den angesehensten, sprachmächtigsten Vertretern ihrer Branche. Den Anlass für das Gespräch liefert das Vorgehen des Börsenvereins auf der Frankfurter Buchmesse. Der Branchenverband hatte zum Protest gegen rechtsnationale Verlage aufgefordert. Daraufhin warnte die „Charta 2017“ vor „Meinungsdiktatur“. Uwe Tellkamp gehört zu den Erstunterzeichnern dieses Textes. Durs Grünbein unterzeichnete den „Aufruf“, in dem das Dresdner Literaturhaus „verbale Entgleisungen“ kritisiert. (SZ)

Diskussion am 8.3., 19.30 Uhr, Kulturpalast DD, 2. Etage, Übertragung ins Foyer 1. Etage. Eintritt frei.

Leser-Kommentare

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Insgesamt 7 Kommentare

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  1. Erhard Jakob

    @ Diskussionsrunde > Tellkamp & Grünbein! Der Freistaat wird beschuldigt im großen Stil Gerichtsprotokolle gefälscht zu haben. Beweis: Siehe SA Pet 7/21/2, BT Pet 4-18-07-301-046685 und EU Pet 1383/10. Nehmt diesen Kommentar als Diskussions-Papier!

  2. ole

    @1: Tut mir leid. Sie erzeugen Rätsel. Beim besten Willen konnte ich keine der angegebenen 'Beweise' wofür auch immer finden. Entweder kriegen Sie das nachvollziehbar hin oder es ist quatsch. Ich vermute letzteres, denn diesen Wirrwar verbreiten Sie seit Jahren in diversen Kommentarspalten.

  3. Mo H.

    Das sich Tellkamp gegen den Protest gegen rechtsnationale Verlage engagiert zeigt wessen Geistes Kind dieser "Schriftsteller" zu seien scheint. Dieser glaubt nach einem gegen den Arbeiter- und Bauernstaat hetzenden Buch zum Goethe 2.0 zu avancieren. Weit gefehlt! Goethe dreht sich im Grabe um bei dem Tellkamp-Geschreibse.

  4. Ralf

    #3 Die Geister zeigen sich anderswo. Tellkamp engagiert sich nicht für rechtsnationale Verlage, sondern die Meinungsfreiheit, also die Akzeptanz anderer Meinungen als die seinige. Und wer schreibt, dass so ein renommierter Schriftsteller gegen die Staatsführung der DDR "hetzt", den braucht wirklich niemand ernstzunehmen. Die DDR-Führung war sch..., dass darf jeder so schreiben auch ohne sich als Goethe 2.0 zu fühlen.

  5. SB

    Tellkamp meldet sich zu Wort? Er sollte lieber den seit Jahren angekündigten zweiten Teil des "Turm" schreiben/herausbringen. Das sollte ein Schriftsteller tun, aber nicht politisieren. Ist Tellkamp irgendeine Instanz? Tellkamp ist ein rechtskonservativer Apologet bestimmter CDU-Kreise. Für mich ist er unglaubwürdig. Als Schriftsteller total überbewertet. Jahrelang hüllt er sich in Schweigen, offenbar, weil er schriftstellerisch nichts mehr zustande bringt, jetzt taucht er auf und will mitmischen. So nicht, Herr Tellkamp!

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