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Freitag, 13.07.2018

Schirachs „Terror“ am häufigsten inszeniert

Köln. Das Gerichtsdrama „Terror“ von Ferdinand von Schirach belegt mit 36 Inszenierungen Platz eins der meistgezeigten Stücke auf den deutschen Theaterbühnen in der Spielzeit 2016/17. Auf dem zweiten Platz folgt Goethes „Faust“ (27 Inszenierungen), gefolgt von „Tschick“ mit 24 Inszenierungen. Unter den Top Ten befindet sich auf Platz fünf „Frau Müller muss weg“, (20 Inszenierungen), auf Platz acht „Geächtet“ von Ayad Akhtar (14 Inszenierungen) und auf Platz neun die Houllebecq-Bearbeitung von „Unterwerfung“ mit 13 Inszenierungen. Dies teilte der Deutsche Bühnenverein am Donnerstag mit. Zahlen zur Saison 2017/18 gibt es noch nicht.

„Die Theater spiegeln die gesamtgesellschaftlichen Probleme und Ängste, die Herausforderungen einer Demokratie in ihren Spielplänen“, sagte der geschäftsführende Direktor Marc Grandmontagne. Bei den Opern liegt Humperdincks „Hänsel und Gretel“ mit 33 Inszenierungen an der Spitze. Platz zwei und drei belegen „Carmen“ von Georges Bizet sowie Mozarts „Zauberflöte“. (dpa)

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