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Donnerstag, 20.02.2014

Sächsische Staatskapelle geht mit ihrem „Capell-Virtuosen“ auf Tour

Die Staatskapelle Dresden konzentriert sich in dieser Spielzeit bei ihren Tourneen auf europäische Musikzentren. Im März folgt mit Chefdirigent Christian Thielemann nun der dritte Streich.

Dresden. Berühmte Säle und ein erlesenes Programm: Die Sächsische Staatskapelle Dresden geht mit ihrem Chefdirigenten Christian Thielemann und dem diesjährigen „Capell-Virtuosen“ Radu Lupu (Klavier) auf Europa-Tournee. Nach dem Auftakt am 6. März in der Alten Oper in Frankfurt am Main folgen zwei Auftritte im Wiener Musikverein (8.3., 9.3.). Konzerte in der Philharmonie Luxemburg (11.3.), im Theatre des Champs-Élysées Paris (12.3.) und ein doppelter Auftritt im Festspielhaus von Baden-Baden am 14. und 15. März runden das dritte Europa-Gastspiel der Staatskapelle in dieser Saison ab.

Das Programm enthält neben Anton Bruckners 5. Sinfonie die beiden sinfonischen Dichtungen „Orpheus“ von Franz Liszt und „Ein Heldenleben“ von Richard Strauss. Radu Lupu interpretiert das 4. Klavierkonzert Ludwig van Beethovens. Beim Auftritt in Paris wird er dabei von Lars Vogt vertreten. Dass Richard Strauss mit „auf Reisen“ geht, gehört bei der Staatskapelle zum guten Ton. Der Komponist pflegte eine enges Verhältnis zu Dresden, weshalb die Staatskapelle auch als Strauss-Orchester gilt. Zu seinem 150. Geburtstag haben Semperoper und Staatskapelle Strauss ein ganzes Festjahr gewidmet.

Die musikalische Liaison des rumänischen Ausnahme-Pianisten Radu Lupu mit der Sächsischen Staatskapelle steht in dieser Spielzeit unter einem besonderen Stern. Denn Lupu trägt eine Saison lang den Titel „Capell-Virtuos“. Damit ehrt das Dresdner Orchester herausragende Interpreten und präsentiert sie bei großen Konzerten genauso wie in der kleineren musikalischen Form. Im April spielt Lupu bei einem Recital in der Semperoper unter anderem Robert Schumanns „Kinderszenen“. (dpa)

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