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Montag, 08.10.2018

Künstlerin lässt Eier in Ausstellung werfen

New York. Ob als Objekt im Stillleben, als Symbol für Wiedergeburt oder als winziger Stellvertreter für den Künstler selbst: Das Ei taucht in der Kunstwelt stets auf, von Paul Cezanne bis Martin Kippenberger. Für ihre erste Retrospektive in den USA hat die britische Bildhauerin Sarah Lucas nun gleich 1 000 echte Eier eingesetzt. Im New Yorker „New Museum“ ließ sie Frauen die Hühnereier an eine weiße Wand werfen. Das Ergebnis ist die großflächige Arbeit „One Thousand Eggs: For Women“. Braune Eierschalen und orangefarbenes Eigelb kleben an der Wand im zweiten Stock des Museums. „Es geht nicht darum, alles zu besudeln. Es geht darum, ganz ordentlich zu sein und das schönste Ei-Gemälde zu machen“, hatte sie über die Arbeit gesagt.

Lucas ist vor allem für ihre provokanten Gipsskulpturen des weiblichen Unterleibs bekannt. Ihre Arbeiten drehen sich um Fragen von Gender, Sexualität und Identität und wirken dabei komisch, erotisch oder beklemmend. (dpa)

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