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Donnerstag, 11.10.2018

Kinos werben für Europa

Berlin. Rund 600 Kinos in 39 Ländern wollen mit einer gemeinsamen Aktion für Europa werben. Beim 3. Europäischen Kinotag am kommenden Sonntag zeigen sie Filme vom gesamten Kontinent, die sich mit gesellschaftlichen Herausforderungen und Chancen beschäftigen. Allein in Deutschland nehmen den Veranstaltern zufolge 150 Kinos teil, in Sachsen beteiligen sich das UT Connewitz in Leipzig sowie das Dresdner Programmkino Ost. Dort läuft im Rahmen dieser Aktion ab 16 Uhr das Rentierzüchter-Drama „Nanouk“ in der Originalfassung mit Untertiteln, um 18 Uhr folgt die Sönke-Wortmann-Komödie „Der Vorname“.

Organisiert wird der Europäische Kinotag von der internationalen Filmkunstorganisation CICAE. Ihr Präsident, Detlef Roßmann, erklärte, künstlerische Freiheit und kulturelle Vielfalt seien selbst in Europa nicht immer selbstverständlich. Es freue ihn deshalb umso mehr, dass auch Kinos in Ungarn oder Polen spezielle Programme gestalten.

Eröffnet wird die Aktion im Berliner Yorck-Kino. Dort stellt der Regisseur Christian Petzold seinen Film „Transit“ vor, der sich mit Vertreibung und Migration beschäftigt. Künstlerische Paten des Kinotages sind neben Petzold die italienische Filmemacherin und Schauspielerin Alice Rohrwacher („Glücklich wie Lazzaro“) und der französische Filmemacher Michel Ocelot, der mit „Kiriku und die Zauberin“ bekannt wurde. (SZ/dpa)

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