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Samstag, 07.07.2018

Gerichtsstreit um neues Islam-Buch von Sarrazin

Berlin/München. Thilo Sarrazin streitet sich vor Gericht mit seinem Verlag über sein neues Buch „Feindliche Übernahme – wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“. Die Verlagsgruppe Random House, in der schon mehrere Bücher von ihm erschienen sind, hatte den Autor gebeten, das Buch noch einmal gemeinsam zu lektorieren. Von Verlagsseite hieß es Freitag, man wolle es „weder ,stoppen‘ noch seine Publikation erschweren oder verhindern“. Falls man sich mit Sarrazin nicht einigen könne, stehe es ihm aber frei, „sein Buch jederzeit in einem anderen Verlag zu publizieren“. Am Montag verhandelt ein Gericht in München den Fall.

Thilo Sarrazin hatte mit seinem Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ im Jahr 2010 Entrüstungsstürme und Debatten über Islamkritik und Vererbung von Intelligenz ausgelöst. Es folgten weitere Bücher über den Euro und das „Wunschdenken“ in der Politik. (dpa/SZ)

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