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Dienstag, 09.01.2018 TV-Tipp

Filmstadt oder Truppenübungsplatz?

Bürgermeister Wöller hat auch in der neuen Staffel von „Um Himmels Willen“ große Pläne für das Kloster Kaltenthal.

Von Cordula Dieckmann

Liegen sich ständig in den Haaren und kommen doch nicht ohne einander klar: Bürgermeister Wolfgang Wöller (Fritz Wepper) und Schwester Hanna (Janina Hartwig) starten in die 17. Serienstaffel.
Liegen sich ständig in den Haaren und kommen doch nicht ohne einander klar: Bürgermeister Wolfgang Wöller (Fritz Wepper) und Schwester Hanna (Janina Hartwig) starten in die 17. Serienstaffel.

© dpa

Bitte recht zickig: In der neuen Staffel der erfolgreichen ARD-Serie „Um Himmels Willen“ gibt Anja Kruse eine Diva. Um die Finanzen des Klosters Kaltenthal aufzubessern, wird dort nämlich ein historischer Dreiteiler gedreht. Doch die Filmproduktion mit ihrer kapriziösen Hauptdarstellerin bringt das geordnete Leben der Nonnen gewaltig durcheinander.

Klar, dass niemand anderes als Bürgermeister Wöller dafür verantwortlich ist. Er macht Schwester Hanna und ihren Mitschwestern wieder das Leben schwer, wo er nur kann. Start der 17. Staffel mit Fritz Wepper, Janina Hartwig und Nina Hoger ist am Dienstag im Ersten. Wie eh und je streiten sich die Nonnen mit Bürgermeister Wöller um die richtige Nutzung des Klosters, das mittlerweile der Gemeinde Kaltenthal gehört. Doch in Zeiten knapper öffentlicher Kassen kann sich die Kommune den Unterhalt des maroden Gebäudes eigentlich nicht leisten. Und weil der Orden das Kloster nicht zurückkaufen will, sucht Wöller nach Wegen, aus der Immobilie Kapital zu schlagen. Eine Filmstadt schwebt dem Kommunalpolitiker vor. Oder vielleicht doch lieber eine Kaserne samt Truppenübungsplatz?

Anja Kruse ist in zwei von insgesamt 13 Episoden dabei, am 16. und 23. Januar. Mit zickigen Kollegen hat sie auch schon Erfahrungen gesammelt. „Um Himmels Willen“ war für Kruse eine schöne Erfahrung, auch weil sie mit Hartwig alias Schwester Hanna zusammen am Set war. „Janina und ich hatten uns sehr auf die Zusammenarbeit gefreut“, erzählt Kruse. Die gemeinsame Zeit war zwar knapp bemessen. „Aber wir haben uns regelmäßig gesehen in der Maske und beim Mittagessen.“

So ein Dreh sei eine stressige Arbeit, bei der sich die 61-Jährige vor allem mit gesunder Ernährung fit halte. Notfalls nahm sie sich etwas von zu Hause mit. „Haferflocken gehen immer, irgendwo findet man schon noch einen Joghurt.“ Doch gar so spartanisch muss es nicht immer sein. „Wenn ich unterwegs bin und Freunde treffe, achte ich nicht darauf. Ich genieße es so, wie es kommt.“ (dpa)

„Um Himmels Willen“, 20.15 Uhr, ARD

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