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Montag, 22.10.2018

Dichtergipfel mit Soundmaschine

Dresden. Deutschland dürfte bei der Zahl der Literaturpreise weltweit auf einem Spitzenplatz stehen, doch der Dresdner Lyrikpreis ist etwas Besonderes. Hier können sich Dichter bewerben, die in deutscher und tschechischer Sprache schreiben. Diesmal kamen rund 450 Einsendungen aus Tschechien, Österreich, Liechtenstein, der Schweiz und dem Bundesgebiet zusammen. Der Preis wird zum zwölften Mal vergeben. Eine Jury wählt den Gewinner aus.

Mit der Preisvergabe am 28. Oktober in der Villa Augustin in Dresden endet das Poesiefest, das ab diesem Dienstag eine Woche lang deutsche und tschechische Autoren vorstellt. Zum Auftakt gibt es einen Dichtergipfel mit dem Schriftsteller Lutz Seiler, der den Lyrikpreis im Jahr 2000 erhielt und gerade mit seiner Romanverfilmung „Kruso“ in den Kinos unterwegs ist. Mit ihm steht Marcel Beyer am Lesepult, der im Januar den Lessing-Preis des Freistaats Sachsen erhält. Dritte im Bunde ist die Lyrikerin und Performerin Rice Scheffler. Sie verspricht Gedichte auf Knopfdruck aus der Soundmaschine.

Am 27. Oktober, 19 Uhr, stellen sich die zehn Finalisten für den Lyrikpreis vor. Der Eintritt ist frei.

Eröffnung des Dresdner Poesiefestivals am 23. Oktober,

19 Uhr, Villa Augustin

Vergabe des Dresdner Lyrikpreises am 28. 10., 11 Uhr

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