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Donnerstag, 04.01.2018

Absolut kein Grund, rot zu werden

Im Deutschen Hygiene-Museum stimmten 2017 nicht nur die Besucherzahlen. Und in diesem Jahr eröffnet das neu gestaltete Kindermuseum.

 Das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden (Archivbild)
Das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden (Archivbild)

© dpa/Arno Burgi

Das Deutsche Hygiene-Museum blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. 284 500 zahlende Besucher kamen in die Dauer- und in Sonderausstellungen wie „Scham. 100 Gründe rot zu werden“. Das sind zehn Prozent mehr als im Jahr davor. Weitere 8 000 Personen nutzten die kostenlosen Familientage, Vernissagen und die Museumsnacht. Darüber hinaus nahmen rund 11 000 an einer der literarischen, Vortrags-, Konzert- oder Diskussionsveranstaltungen im Museum teil. Museumschef Klaus Vogel: „Natürlich freut es uns sehr, wenn unser Museum beständig von Gästen aus nah und fern aufgesucht wird. Aber ich spreche mich auch klar gegen einen übertriebenen Besucherzahlen-Fetischismus aus. Es geht bei unseren Ausstellungen und Veranstaltungen doch eigentlich um unseren Bildungsauftrag, um die Qualität unserer Arbeit und darum, dass sie von unseren Besucherinnen und Besuchern als Bereicherung erlebt und geschätzt wird.“

Schon mit Spannung von den jüngsten Besuchern und ihren Familien erwartet wird die Wiedereröffnung des komplett neu gestalteten, interaktiven Kindermuseums am 23. März, das sich dann „Welt der Sinne“ nennt.

Ab 19. Mai ist der Rassismus das Thema einer Sonderausstellung. Im nächsten Projekt „Shine on Me. Wir und die Sonne“ fragt das Team ab September, welche Faszination von der Sonne ausgeht, wie sie zu einem jahrtausendealten mythologischen und kulturellen Orientierungspunkt für die Menschen wurde und welche Rolle sie als Energielieferant für die Erde hat. (SZ)

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