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Donnerstag, 02.08.2018

200 Filme aus aller Welt in Locarno

Locarno. Das internationale Filmfestival von Locarno steht in diesem Jahr letztmals in der Verantwortung des künstlerischen Direktors Carlo Chatrian. Er gehört künftig zum Leitungsteam der Berliner Filmfestspiele, der Berlinale.

Die 71. Ausgabe des Locarno-Festivals in der Schweiz wurde am Mittwochabend mit dem französischen Spielfilm „Teamgeist“ des französischen Regisseurs Vianney Lebasque und der Kurzfilmkomödie „Freiheit“ aus Hollywood mit Stan Laurel und Oliver Hardy eröffnet. In den kommenden elf Tagen werden mehr als 200 Kurz-, Spiel- und Dokumentarfilme aus aller Welt gezeigt.

Chatrian betonte, dass sich viele Filme „auf persönliche Geschichten konzentrieren“. Die Konflikte der Gegenwart seien „aber als Donnergrollen im Hintergrund erkennbar.“ Das Festival endet am 11. August mit der Preisvergabe. Im Hauptwettbewerb um den Goldenen Leoparden konkurrieren 15 Filme. Deutschland ist mit dem Anti-Terrorismus-Drama „Wintermärchen“ von Regisseur Jan Bonny dabei. Das Spielfilm-Debüt „Alles ist gut“ der deutschen Regisseurin Eva Trobisch geht ins Rennen um eine der Auszeichnungen im Nachwuchs-Wettbewerb. Die außerhalb aller Wettbewerbe laufende deutsche Komödie „Was uns nicht umbringt“ (Regie: Sandra Nettelbeck) hat eine Chance auf den begehrten Publikumspreis.

Zahlreiche Stars haben sich angekündigt, so unter anderem August Zirner, Johanna Ter Steege, Meg Ryan, Ethan Hawke und Jean Dujardin. (dpa)

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