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Donnerstag, 11.10.2018

Krippenkinder sind umgezogen

Die Container an der Kita Spatzennest stehen jetzt. Das Aufstellen war aber weit schwieriger als gedacht.

Von Franz Herz

© dpa

Schmiedeberg. Seit Montag gehen die Krippenkinder in Schmiedeberg nicht mehr in den Anbau an dem Kindergartengebäude, sondern in Container die als Übergangslösung auf dem Kita-Gelände aufgestellt worden sind. Vergangene Woche wurde die Interimslösung abgenommen. Damit kann der Neubau der Kinderkrippe beginnen.

Ende Oktober ist der Abriss des jetzigen Gebäudes geplant, informiert Simone Ullrich-Braune, die in der Stadtverwaltung die Bauabteilung leitet. Danach wird der Neubau der Kinderkrippe beginnen. Die Rohbauarbeiten sind derzeit ausgeschrieben. Der Stadtrat hat in seiner nächsten Sitzung über die Vergabe zu entscheiden. Ullrich-Braune rechnet mit einem Jahr Bauzeit und hofft, dass ein milder Winter kommt. Denn dann können die Arbeiten zeitig beginnen.

Die Schwierigkeiten kommen dabei von ganz allein. Das haben die Verantwortlichen beim Aufstellen der Behelfscontainer gemerkt. Dabei gab es Probleme, weil der Standort zu nahe am Wald war. 30 Meter Mindestabstand sieht das Gesetz vor. Der Forst konnte deswegen nicht zustimmen. „Wir mussten erst ein paar Bäume fällen“, sagt Oberbürgermeister Jens Peter (parteilos) . Ursprünglich sollten die Container schon im April aufgestellt werden. Nun ist es Herbst geworden. Der Neubau der Kinderkrippe ist aus Sicherheitsgründen dringend erforderlich. Der bisherige Bau ist eine Baubaracke aus Holz, die im Brandfall viel zu schnell Feuer fangen würde. Es bliebe nicht genug Zeit, um alle Kinder rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Für den Neubau der Kinderkrippe hat die Stadt Dippoldiswalde rund 530 000 Euro eingeplant, die sie aus den Geldern des Programms „Brücken in die Zukunft“ nimmt.