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Mittwoch, 08.08.2018

Kriminelle nahe der Grenze gefasst

Ein Serbe missachtet das Einreiseverbot und wird zurückgeschoben. Die Folgen für eine Tschechin, die eine Geldstrafe nicht begleichen konnte, sind drastischer.

© Marko Förster

Pirna/Bad Schandau. Zwei kriminelle Ausländer sind von der Bundespolizei gefasst worden. Einer von beiden musste in Haft. Bereits am Montagmorgen kontrollierten Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel auf der A 17 die Insassen eines grenzüberschreitenden Linienbusses. Bei der Kontrolle erweckte ein 29-Jähriger die Aufmerksamkeit der Bundespolizisten. Bei der eingehenderen Überprüfung des serbischen Staatsangehörigen stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Einreise- und Aufenthaltsverbot besteht. Insgesamt war der 29-Jährige in den letzten Jahren bereits unter zehn verschiedenen Identitäten in Deutschland aufgefallen. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und anschließend nach Tschechien zurückgeschoben. Weiterhin wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.

Am gleichen Tag kontrollierten die Einsatzkräfte der Bundespolizei im Bad Schandauer Ortsteil Postelwitz eine tschechische Staatsangehörige (38). Dabei stellte sich heraus, dass die 38-Jahrige gleich mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde. Wegen Diebstahls war die 38-Jährige zu einer Geldstrafe von insgesamt 2 850 Euro verurteilt worden. Da sie die noch offene Geldstrafe nicht begleichen konnte, verbüßt sie jetzt eine gute sechsmonatige Ersatzfreiheitsstrafe. (szo)