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Freitag, 27.07.2018

Kreisoberligisten im Pokal gesetzt

Von Falk Rösler

Hinter den Fußballern aus der Region liegt eine anstrengende Vorbereitungswoche auf die neue Saison, denn zusätzlich zu den ohnehin nicht sonderlich beliebten Konditionseinheiten macht den Kickern und ihren Trainern die andauernde Hitze zu schaffen. Das wird auch in den an den kommenden Tagen anstehenden Testspielen nicht anders sein. So gibt es im Regelwerk des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zwar die Vorgabe, dass ab minus 15 Grad keine Spiele mehr angepfiffen werden sollten, doch eine Temperatur-Begrenzung nach oben ist nicht festgelegt. Stattdessen sind die Schiedsrichter angewiesen, zusätzliche Trinkpausen zu machen. Von Vorteil ist da ein Spielbeginn zu vorgerückter Stunde, wie beim Duell der beiden Kreisoberligisten Stahl Freital II und Wurgwitz am Donnerstagabend (Ergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor).

Einen Kreisliga-A-Aufsteiger aus Mittelsachsen, den SV Bräunsdorf, empfängt die Hainsberger Reserve am Freitag um 18.30 Uhr auf dem heimischen Kunstrasen, um dann am Sonntag gegen Stadtoberligist Dobritz das Wochenende abzurunden. Schon recht ordentlich läuft es bei den Dorfhainern, die nach den Auswärtssiegen bei Stahl Freital II und in Mulda nun am Sonnabend gegen Ligakontrahent Pretzschendorf erstmals in der Vorbereitung zu Hause antreten. Zur gleichen Zeit trifft mit der Wilsdruffer Reserve ein weiterer A-Kreisligist aus der Weißeritzregion auf die Reserve von Post Dresden. Auf den Weg in die Landeshauptstadt macht sich schon am Vormittag Mohorn zur Reserve des Dresdner Sportclubs.

Pesterwitzer ziehen ein Freilos

Früh aufstehen müssen am Sonntag die Kreisoberligaspieler von Stahl Freital, denn bereits um 10.30 ist Anstoß bei Dresden Löbtau. Auf Reisen geht auch Ligarivale Pesterwitz, der sein erstes Testspiel beim SV Haselbachtal bestreitet.

Inzwischen wissen die Kreisvertreter auch, wer ihre Gegner in der ersten Runde des Pokalwettbewerbes am 17., 18. oder 19. August sind. Die öffentliche Auslosung durch den Kreisverband erfolgte am vergangenen Dienstagabend. Da alle Kreisoberligisten gesetzt waren, fehlt den ausgelosten 26 Paarungen allerdings die ganz große Zugnummer.

Während die Pesterwitzer sogar ein Freilos erhielten, stehen die anderen hiesigen Kreisoberligisten durchweg vor einem leichten Aufgalopp. So gastiert der FV Blau-Weiß Stahl Freital II beim neu angemeldeten Team aus Seifersdorf. Dippoldiswalde besucht die „Dritte“ des VfL Pirna-Copitz und Wiederaufsteiger SG Wurgwitz muss in Pretzschendorf antreten.

Schon einmal beschnuppern können sich die beiden neuen Ligakontrahenten Wilsdruff II und Kreisliga-A-Aufsteiger Kesselsdorf im „kleinen“ Nachbarschaftsduell, während die nach den zahlreichen Zugängen von Ex-Kreisoberligist Motor Freital neu formierte und ambitionierte Rabenauer Elf ihre Premiere auf heimischen Rasen gegen die Reserve des 1. FC Pirna feiert.