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Donnerstag, 09.08.2018

Kreis auf gutem Online-Weg

Matthias Klaus kommentiert die Bemühungen um schnelles Internet

Von Matthias Klaus

© robertmichaelphoto.de

Ja, das ist schon ein wichtiges, aber auch ein kompliziertes Thema. Kompliziert zumindest, wenn es um die Fördermöglichkeiten für eine schnelle Internetverbindung geht. Da hat der Bund etwas zu sagen, da geht es über das Land, da gibt es vorläufige Fördermittelbescheide – große Güte, was soll denn das? Diese gesamte Internet-Breitband-was-auch-immer-Geschichte ist für den Ottonormalverbraucher einfach zu vernebelt und am Ende vielleicht noch zu teuer. Klar, es gibt nicht nur die Telekom. Andere Anbieter locken mit diesem und jenem Angeboten. Der Platzhirsch will sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und legt mit Rabatten nach. Wie auch immer. Unsereiner will doch noch nur ein bisschen Nachrichten gucken. Oder der Nachwuchs Netflix, Amazon Prime und Co. Ist denn das heutzutage echt so schwierig? Ehrlich gesagt, ich finde es nicht. Es gibt nicht nur den Breitband-Ausbau, auf den wir jetzt seit Jahren im Landkreis warten. Es gibt heutzutage wesentlich kreativere Angebote. Internet aus dem Fernsehkabel beispielsweise. Funktioniert bei mir seit Jahren jedenfalls problemlos. Modem, Router, gewünschte Übertragungsrate freigeschaltet, peng! Provinz in der Kreisprovinz Görlitz, so geht das. Zumindest im Privaten. Wichtiger ist es natürlich heutzutage, dass Schulen, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Apotheken an das, hoffentlich schnelle Internet angeschlossen werden. Digitalisierung, daran führt kein Weg vorbei. Egal, aus welcher Quelle am Ende die Bits und Bytes kommen.