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Freitag, 07.09.2018

Kowegs Verbandsliga-Teams starten mit klaren Heimsiegen in die Saison

Wiktoria Blasczcyk wirft mit zehn Toren jedes Dritte der Koweg-Verbandsliga-Mannschaft und ist auch sonst Antreiberin.Foto: H.-E. Friedrich
Wiktoria Blasczcyk wirft mit zehn Toren jedes Dritte der Koweg-Verbandsliga-Mannschaft und ist auch sonst Antreiberin. Foto: H.-E. Friedrich

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Frauen, Verbandsliga

SV Koweg Görlitz II30 (15)

TBSV Neugersdorf 19 ( 8)

Bereits in der Vorbereitungsphase zur neuen Saison zeichnete sich ab, dass es im kommenden Spieljahr nicht einfach werden würde, die 2. Frauenmannschaft personell sicher aufzustellen. Es gab weitere Abgänge von Spielerinnen, die ihr Hauptaugenmerk nun mehr auf die schulische Entwicklung legen wollen, zurück zum bisherigen Verein wechselten oder aber auch aus familiären bzw. beruflichen Gründen dem aktiven Handball Adè sagten. Verstärkt wird das Team um Trainer Jürgen Bräuniger nur durch zwei neue Spielerinnen, davon mit Pia Dahm, eine ambitionierte Spielerin aus dem eigenen Nachwuchs. „Unsere 2. Frauenmannschaft ist sehr wichtig für unsere jungen Spielerinnen aus dem Nachwuchsbereich, die ihre ersten Erfahrungen im Frauenhandball sammeln können“, sagt Bräuniger. Gegen Neugersdorf zog Koweg nach dem 5:4 (10.) durch drei Tore in Folge von Wiktoria Blaszczyk davon. Bräuniger: „Ihre heute insgesamt zehn Treffer waren Belohnung für eine hervorragende Spielleistung und ganz wichtig für die Motivation in der jungen Mannschaft.“ Über den Zwischenstand von 13:5 war zur Pause (15:8) schon eine kleine Vorentscheidung gefallen. Die Gäste aus dem Oberland kamen zwar wieder ins Spiel (18:14), aber als die Gastgeberinnen wieder konzentrierter zu Werke gingen, ein ums andere Mal die Angriffe der Gäste im Keim erstickt und die sich ergebenden Konterchancen beherzt genutzt wurden, zogen die Görlitzerinnen wieder davon. Auch Janine Haasler, die von Rödertal wieder zurück ins Koweg-Damenteam wechselte, etablierte sich mit guten Paraden. (re)

Koweg: Glatz, Haasler – Zymek, Grätz (3), Blaszczyk (10), Rösel (6/1), Girbig (4), Kühn (1/1), Klegrova (3), Zychniewicz (3),

Männer, Verbandsliga SV Koweg Görlitz II25 (10)

SV Rot/Weiß Sagar14 ( 6)

Sagar ist zwei Jahre nach dem Aufstieg in die Verbandsliga zu einer Rumpftruppe zusammengeschmolzen und stellte in der Partie in Görlitz gerade einmal sieben Akteure. In kurzen Gesprächen stellte sich heraus, dass auch niemand mehr nachkommen würde. „Sagar hat extreme Personalsorgen, Nachwuchs ist nicht vorhanden. Da kann man schon vom einem Ausbluten der Dörfer sprechen“, bringt Kowegs Mannschaftsbetreuer Jens Rohne die Notlage der Rot-Weißen auf den Punkt. Die Görlitzer übernahmen sofort die Kontrolle, an Deutlichkeit im Ergebnis ließ man es aber gerade in der ersten Halbzeit vermissen. Vor allem im Angriff taten sich die Gastgeber schwer. Nach einem eher mauen 10:6 zur Halbzeit verliehen die Neißestädter nach dem Seitenwechsel ihrem Siegeswillen bedeutend mehr Nachdruck. Der Ballvortrag wurde nun geschmeidiger und von weniger Fehlern begleitet. So gelang dann auch ein deutlicher 25:14-Sieg. (re)

Koweg: Rohne, Hilbig – Adam (2), Kaiser (3), Kuhnt (3/1), Wittig (3), Neumann, Feja (2), Vogt (2), Günther, Krause (4), Meißner (4/2), Wallor (2)

SG Oberlichtenau25 (16)

NSV Gelb-Weiß Görlitz24 (13)

Mit nur acht 8 Feldspielern war für die Görlitzer klar, dass das Tempo in der eigenen Vorwärtsbewegung nicht hoch gehalten werden sollte, um genügend Kräfte für die schwierige Abwehrarbeit zu haben. Alle Feldspieler erledigten die gestellten Aufgaben und wenig Abweichen von der festgelegten Linie brachte den gewünschten Erfolg. Lohn war dann eine 20:22-Führung, die aber durch vermeidbare Ballverluste nicht ausgebaut werden konnte. Oberlichtenau drückte weiter aufs Tempo und konnte eben nicht immer gestoppt werden. Die Anzeigetafel zeigte nach fünf Toren in Folge der SG Oberlichtenau, den wohl entscheidenden 25:22-Spielstand. Aber die Gelb-Weißen gaben nicht auf, verteidigten weiter und erzielten 30 Sekunden vor Schluss – wenn auch glücklich – den 25:24-Anschlusstreffer. Die Abwehr wurde geöffnet, um vielleicht doch noch einen Ballgewinn zu erzielen. Doch Oberlichtenau spielte clever und die Zeit lief ohne weiteres Tor herunter. (rb)

Gelb-Weiß: Pohl, Wiedemann – Krausche (2/1), Kubitz (4), Przybysz, Seeliger (5), Blümke (3), Gräber (8), Nitsche (2), Jäschke