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Donnerstag, 17.05.2018

Kommt er oder kommt er nicht?

Wenige Tage vor der Hochzeit von Meghan Markle und Prinz Harry sorgt der Vater der Braut für Irritationen. Angeblich kann er nicht nach England reisen.

Von Christoph Meyer und Silvia Kusidlo

Wenige Tage vor der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle steht der Brautvater im Fokus.
Wenige Tage vor der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle steht der Brautvater im Fokus.

© imago/i Images

Neue Wendung im Rätselraten um Thomas Markle: Nach einem Herzinfarkt muss sich der Vater von Meghan Markle einer Operation unterziehen – und droht deshalb die Hochzeit seiner Tochter endgültig zu verpassen. Der Eingriff soll am Mittwoch stattfinden, wie das US-Promi-Portal TMZ berichtete.

Die Ärzte müssten bei der Operation einen Gefäßverschluss behandeln und möglicherweise einen Stent einsetzen, teilte der 73-Jährige mit. Damit würde seine Reise nach England zu Meghans Hochzeit mit Prinz Harry am Samstag platzen, hieß es.

Vorige Woche soll Markle einen Herzinfarkt erlitten haben. Am Montag habe er erneut Schmerzen verspürt und daraufhin ein Krankenhaus aufgesucht, schreibt TMZ. „Ich hasse den Gedanken, einen der größten Momente der Geschichte zu verpassen und meine Tochter nicht zum Altar zu führen“, sagte Markle. Voraussetzung für die Anreise sei aber, dass er gesundheitlich dazu in der Lage sei und seine Ärzte zustimmten. Dies ist nun wohl ausgeschlossen. Erst am Montag hatte Thomas Markle für einen Eklat gesorgt, als er seine Teilnahme an dem Fest zunächst absagte. Als Grund dafür nannte er aber nicht seine Gesundheit, vielmehr habe er weder seine Tochter noch die Königsfamilie in Verlegenheit bringen wollen.

Er reagierte damit auf Vorwürfe, er habe gegen Geld gestellte Paparazzi-Fotos von sich machen lassen. Auf den umstrittenen Fotos ist zu sehen, wie der Rentner sich in einem Internetcafé Fotos seiner Tochter anschaut, einen Bildband über Großbritannien studiert und Maß für einen Anzug nehmen lässt. Später tauchten allerdings Bilder einer Überwachungskamera auf, die Markle im Gespräch mit einem Fotografen zeigten.

Der Vater, früher als Lichtexperte bei TV-Produktionen tätig, bezeichnete seine Absprache mit den Fotografen inzwischen als „dumm“, es sei aber kein schwerwiegender Fehltritt gewesen. Begründet hatte er die inszenierten Bilder damit, dass er über frühere Schnappschüsse verärgert gewesen sei, die ihn in ein schlechtes Licht gerückt hätten. Der 73-Jährige, der niederländische und irische Vorfahren hat, soll trotz eines hohen Lottogewinns Geldprobleme gehabt und Rechnungen nicht bezahlt haben. 2016 meldete er Insolvenz an. Es sei ihm nicht in erster Linie um Geld gegangen. Thomas Markle lebt zurückgezogen im mexikanischen Städtchen Rosarito und in den USA. Meghan habe ihm aber inzwischen versichert, dass sie ihm den Fehltritt nicht übel nehme, berichtete TMZ.

Wer führt die Braut nun zum Altar?

Prinz Harry (33) und Meghan Markle (36) heiraten in der St.-Georgs-Kapelle auf dem Gelände von Schloss Windsor. Britische Medien spekulierten bereits, wer Meghan anstelle ihres Vaters zum Altar führen könnte. Als Kandidaten galten Mitglieder der Königsfamilie und Meghans Mutter Doria Ragland (61). Mit der Sozialarbeiterin und Yogalehrerin versteht sich Meghan nach eigenen Angaben blendend. Die Eltern ließen sich scheiden, als Meghan sechs Jahre alt war. Sie wuchs bei ihrer Mutter auf. Eine weitere Option wäre, dass Meghan allein zum Altar schreitet. (dpa)