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Donnerstag, 17.05.2018

Kommentar: Mein Gott, lasst sie feiern

Matthias Klaus über das muslimische Zuckerfest

Dass dieses Thema in Görlitz für Kontroversen sorgen wird, war vorherzusehen: ein muslimisches Fest mitten in der Innenstadt. Und womöglich gefördert mit Geldern der Stadt, noch ist das ja aber nicht entschieden. Der Wilhelmsplatz wird zum Feierplatz für anerkannte Flüchtlinge, Asylsuchende, Geflüchtete, Migranten, wie immer die korrekte Bezeichnung auch sein mag. Schlimm, schleichende Islamisierung in Niederschlesien? Nein, wohl eher nicht. Mit Sicherheit werden auch Deutsche, Christen das Fest besuchen und sei es nur aus reiner Neugier. Die Frage ist doch eher: Ist der Wilhelmsplatz für eine Familienveranstaltung wie diese zu dieser Jahreszeit geeignet? Ja, kann man natürlich machen, wenn es sein muss. Aber ehrlich gesagt, der Stadtpark wäre doch die bessere Variante. Nicht, weil er etwas abseits liegt, das spielt in dem Fall keine Rolle. Sondern einfach wegen der schöneren Umgebung. Ja, das Toilettenproblem ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. Aber heute gibt es doch mobile Lösungen, vielleicht sogar in größerer Stückzahl, als sie auf dem Wilhelmsplatz vorhanden ist. Toi, Toi, Toi, sage ich nur. Egal, nun ist es wohl die Görlitzer Innenstadt. Die Genehmigung der Stadt wird wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen, in den sozialen Medien werden sich Befürworter und Gegner der Veranstaltung die Köpfe verbal einschlagen. Bleibt zu hoffen, dass sich das nur auf das Internet beschränkt. Ansonsten: Mein Gott, lasst sie doch feiern!