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Montag, 08.01.2018

Kochschule, Ausstellung und Flüchtlingsbuch

Die „Initiative Coswig – Ort der Vielfalt“ startet furios gleich mit drei Veranstaltungen ins neue Jahr. Besonders gefragt ist das internationale Kochen.

Ungarisch gekocht wird am 13. Januar bei der 4. Internationalen Kochschule in der Leonhard-Frank-Oberschule.
Ungarisch gekocht wird am 13. Januar bei der 4. Internationalen Kochschule in der Leonhard-Frank-Oberschule.

© Norbert Millauer/Archiv

Coswig. Mit drei Veranstaltungen startet die Initiative Coswig – Ort der Vielfalt in das Jahr 2018. „Auch im Jahr 2018 wollen wir als Verein und Initiative die Integration von Menschen, die hier in unserer Stadt leben weiter voranbringen“, so Sven Böttger, Sprecher der Initiative. „Wir haben uns für dieses Jahr einiges vorgenommen, um den zugezogenen und den hier schon länger lebenden Menschen die Möglichkeit zu bieten, sich kennenzulernen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen und Vorurteile abzubauen.“

Auftakt ist am kommenden Freitag, dem 12. Januar, gemeinsam mit dem Verein Partnerschaft mit Osteuropa e.V. mit einer Ausstellungseröffnung im Ev. Gemeindezentrum auf dem Ravensburger Platz 6. Florentina Reinhardt aus Rumänien zeigt ihre Hinterglasmalerei ab 19 Uhr. Sie fühlt sich mit dem nötigen Respekt der Tradition der Hinterglas-Ikonenmalerei ihrer rumänischen Heimat sehr verbunden.

Weiter geht es am Sonnabend, dem 13. Januar, 16 bis 20 Uhr, mit der 4. Internationalen Kochschule in der Leonhard-Frank-Oberschule. An diesem Tag steht die Ungarische Küche im Mittelpunkt des Kurses. Gemeinsam mit Koch Jochen Gruber und einer Familie ungarischer Herkunft soll ab 16 Uhr geschaut werden, was es so in den Kochtöpfen der Ungarn zu essen gibt und vor allem, wie es zubereitet wird. Hier wird wegen der begrenzten Teilnehmerzahl um Anmeldung unter [email protected] oder 03523-2390879 gebeten.

Abgerundet wird dieser Start dann noch durch eine Lesung des Buches „Limes“ vom Autor Björn Reinhardt am 16. Januar, 19 Uhr, im Ev. Gemeindezentrum. Das Buch handelt von der Flucht dreier aus Syrien stammender Flüchtlinge über die Berge der Karpaten nach Rumänien.

Die Veranstaltungen werden gefördert durch „Partnerschaft für Demokratie“ und aus Mitteln der „500 Landinitiativen“ des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung. Sprecher Sven Böttger: „Alle Veranstaltungen sind kostenfrei und wir freuen uns über zahlreiche Besucher zum Schauen, Zuhören, Mitmachen und Diskutieren.“ (SZ/per)