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Samstag, 11.08.2018

Kleine Wunder

Von Silke Richter

Olaf Besser identifiziert sich mit Yados. DOS könnte für „Dynamik, Offenheit und Souveränität“ stehen.Foto: Silke Richter#Olaf Besser mag auch die heimische Natur. Solch ein Gewächs hat der 49-Jährige auch in seinem heimischen Garten stehen.Foto: Silke Richter
Olaf Besser identifiziert sich mit Yados. DOS könnte für „Dynamik, Offenheit und Souveränität“ stehen. Foto: Silke Richter

Groß Särchen. Wenn Olaf Besser (49) von seinem Beruf erzählt, schwingt in seinen Worten viel Leidenschaft mit. Klar – hat er doch den Aufbau „seiner“ Firma von Beginn an begleitet. Angefangen von der Baustelle bis hin zur Eröffnung der im Jahre 2012 im Gewerbegebiet Nardt in Betrieb genommenen „Yados“-Produktionsstätte. „Bei unserer Firmenphilosophie stehen der Mensch und seine Zufriedenheit im Mittelpunkt“, bringt der Prokurist das Erfolgsrezept des Energie-Lösungs-Unternehmens auf den Punkt, das nicht nur deutschlandweit, sondern in vielen europäischen Ländern erfolgreich agiert.

Yados nimmt einen Großteil seines Lebens ein und Olaf Besser ist sehr froh darüber, sich in der Region beruflich verwirklichen und weiterentwickeln zu können. Denn er weiß, dass das auf dem hiesigen Arbeitsmarkt keinesfalls selbstverständlich ist. „Arbeitsplätze machen unsere Mitarbeiter und ihre Familien glücklich. Und das wiederum macht uns als Vorstand glücklich“, bilanziert Olaf Besser, der sich selbst als Familienmensch bezeichnet.

Bei Einkaufstouren wissen Ehefrau und Töchter, dass sich solche Ausflüge dieser Art oftmals in die Länge ziehen können, weil der Familienvater viele Leute kennt und mit ihnen gern ins Gespräch kommt. Der Diplom-Ingenieur für Maschinenbau genießt auch gern die Sommerabende in seinem Garten, in dem sich eine Fuchsfamilie und andere Tiere regelmäßig auf der Terrasse „Gute Nacht“ sagen. Hin und wieder filmt Olaf Besser diese Art von besonderen Begegnungen. Sein Blick richtet sich auch gern nach oben gen Abendhimmel. Dabei braucht es für ihn nicht unbedingt spektakuläre Naturschauspiele wie die längste totale Mondfinsternis des Jahrhunderts, die für 103 Minuten vom 27. zum 28. Juli zu beobachten war.

Denn der Himmel über Groß Särchen sei, im Gegensatz zu dem über Städten wie Hoyerswerda, fast immer für spannende Beobachtungsabende geeignet. „Vielleicht liegt es daran, dass es bei uns weniger Umweltverschmutzung gibt. Der Sternenhimmel ist jedenfalls meist sehr klar und gut sichtbar. Ich kann sehr oft Sternschnuppen beobachten.“

Es sind diese kleinen Wunder, die den Alltag von Olaf Besser bereichern.