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Freitag, 12.10.2018

Kita-Anbau in Niederstriegis stockt

In den vergangenen Wochen hat sich nicht viel getan. Das liegt aber nicht an der Kapazität der Baufirma.

Von Frank Korn

Die Mauern stehen und auch das Dach ist fertig. Mehr ist am Anbau der Kita Niederstriegis momentan aber nicht zu sehen. Erst wenn Fenster und Türen geliefert worden sind, geht es weiter.
Die Mauern stehen und auch das Dach ist fertig. Mehr ist am Anbau der Kita Niederstriegis momentan aber nicht zu sehen. Erst wenn Fenster und Türen geliefert worden sind, geht es weiter.

© Dietmar Thomas

Niederstriegis. Die Bauarbeiten am Anbau der Kindertagesstätte „Striegiszwerge“ in Niederstriegis gehen derzeit nur schleppend voran. Die Mauern sind hochgezogen und auch das Dach ist draufgesetzt, doch nun ruht die Baustelle. Petra Steurer, Bauamtsleiterin der Stadt Roßwein, hofft, dass es in der nächsten Woche weitergeht. Der Verzug habe nichts mit der Kapazität der Firma Hoch- und Ausbau Gesellschaft mbh (HAG) Waldheim zu tun, die den Anbau realisiert. „Das Problem sind die langen Lieferzeiten für die Türen und Fenster“, sagte sie.

Das Material sei nach der Vergabe des Auftrags bestellt worden. Die Fenster sollen Anfang, die Türen Ende der nächsten Woche geliefert werden. Wenn diese eingebaut sind, kann der Anbau verputzt werden sowie die Innenarbeiten beginnen.

Mit dem Anbau soll die ungünstige Lage der Garderobe nahezu am Ende des Flachbaus beseitigt werden. Vertreter der Hygiene hatten das als Manko gesehen. Es fehlt die sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung: Eltern und Kinder laufen mit ihren Straßenschuhen durch die Gruppenräume.

Der Anbau sollte eigentlich schon lange stehen. Doch im vergangenen Jahr wurde das Vorhaben abgeblasen, weil die Kosten doppelt so hoch wie geplant gewesen wären (DA berichtete). Für eine neue Ausschreibung wurde das Projekt abgespeckt. Der Anbau wurde verkleinert und beinhaltet nur eine Garderobe mit einem eingebauten Windfang. Die Kosten für den Umbau wurden mit etwa 63 000 Euro veranschlagt. Allerdings lagen die Angebote von drei Firmen deutlich über diesem Wert. Es wurden Preise zwischen 81 000 und 115 000 Euro aufgerufen. Die Firma HAG aus Waldheim hatte bereits im vergangenen Jahr das günstigste Angebot für den geplanten größeren Anbau abgegeben und lag am günstigsten.

Im vergangenen Jahr wurden aus einem großen Gruppenraum zwei kleinere gemacht. Dafür wurde eine Trockenbauwand eingezogen. Zuvor gab es einen viel zu großen Raum und einen kleinen, der nur von wenigen Kindern genutzt werden konnte. Dank der Zwischenwand sind zwei ähnlich große Räume entstanden, die durch eine Tür miteinander verbunden und somit schnell zu erreichen sind.