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Dienstag, 15.05.2018

Kinder zwingen Zug zur Notbremsung

Symbolbild
Symbolbild

© Uwe Soeder

Neusalza-Spremberg. Drei Kinder sind am Sonntagnachmittag in Neusalza-Spremberg nur knapp einem folgenschweren Unfall entgangen. Die 12, 13 und 15 Jahre alten Jungen und Mädchen hatten sich auf die Bahnsteigkante der Haltestelle gesetzt und ihre Beine in den Gleisbereich hängen lassen, wie ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Ebersbach mitteilte. Dies sei jedoch vom Führer eines anfahrenden Zuges bereits aus der Ferne erkannt worden, woraufhin dieser eine Schnellbremsung einleitete.

Die Kinder flüchteten daraufhin in Richtung des Bahnübergangs, wo sie von einer hinzugerufenen Bundespolizeistreife aufgegriffen wurden. Auf Nachfrage gaben die drei auch direkt zu, auf der Bahnsteigkante gesessen zu haben. Nach einer eingehenden Belehrung über die Gefährlichkeit solcher „Spielchen“ an Bahnanlagen wurden die Eltern informiert und die Kinder zu Hause übergeben.

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen. Zudem weist die Behörde auf die Gefährlichkeit sich schnell und leise nahender Züge hin. Es sei nicht der erste Fall in Neusalza-Spremberg gewesen.