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Montag, 19.03.2018

Kein Vereinssport im neuen Südpark

Zusammen mit den Bürgern plant die Stadt die neuen Erholungsflächen am Südhang. Die wissen genau, was sie dort nicht haben wollen.

Von Annechristin Bonß

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Hier entsteht der Südpark - mit Blick auf die Stadtkulisse.
Hier entsteht der Südpark - mit Blick auf die Stadtkulisse.

© Sven Ellger

Es soll Dresdens größte kommunale Grün- und Erholungsfläche werden, was am Südhang zwischen Nöthnitzer und Kohlenstraße geplant ist. Mit dem sogenannten Südpark entsteht ein neues Stück Natur. Wege, Wälder, Wiesen, ein Grillplatz und Bänke aber auch Platz für Bewegung und Aktivität sind geplant.

Was konkret wo auf der 45 Hektar großen Fläche passieren soll, das will die Stadt zusammen mit den Anwohnern planen. In einer Bürgerwerkstatt sind nun 14 verschiedene Pläne erarbeitet worden. Einige Wünsche und Ideen darin gleichen sich, andere nicht. Aus den Vorschlägen entwickeln die Stadtplaner nun einen Entwurf für einen Bebauungsplan. Darin geht es nicht, wie der Name es vermuten lässt, um neue Gebäude. Sondern um Flächen, auf denen konkrete Parkelemente entstehen könnten.

Bei einer Sache sind sich die Anwohner aber einig. Eine Sportfläche, die nur für den Vereinssport reserviert ist, soll es auf keinen Fall im neuen Südpark geben. Das hatten die Stadtplaner eigentlich vorgeschlagen. Das Grundstück direkt an der Bergstraße wäre dafür geeignet gewesen. Ein großer Sportplatz würde aber auch bedeuten, dass Stellplätze für Autos gebaut werden müssen. So etwas wollen die Anwohner nicht. Der Ortsbeirat Plauen ist diesem Wunsch jetzt nachgekommen. Mit seinem Beschluss für weitere Planungen haben sich die Räte mehrheitlich gegen eine Vereinssportfläche innerhalb des Südparks ausgesprochen.

Die 14 Einzelpläne sollen mit dem Entwurf für den Bebauungsplan öffentlich präsentiert werden. Erste Arbeiten für einen Weg von der Nöthnitzer Straße zur Kohlenstraße hinauf haben bereits begonnen.

Für den neuen Südpark gibt es eine Interessengemeinschaft. Interessierte Anwohner können sich dort melden. [email protected].de

Leser-Kommentare

Insgesamt 1 Kommentar

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  1. typisch

    Leider eher typisch für Dresden: ständig jammern wegen fehlender bezahlbarer Wohnungen, Freizeitmöglichkeiten wie Sportplätzen oder Schwimmhallen, ... Und wenn dann doch mal was gebaut werden soll: aber bitte nicht vor meiner Haustür / meinem Fenster / ... . Und vor allem nicht mit mehr Verkehrs- / Menschenaufkommen in meiner Idylle.

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