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Freitag, 15.06.2018

Kein Ausbau der B 178n nach Norden

Die Bundesregierung unternimmt derzeit nichts, um die Straße über die Autobahn A 4 hinaus zu verlängern. Das erklärt Staatssekretär Ulrich Nußbaum.

Der Ausbau der Bundesstraße 178 zieht sich weiter hin.
Der Ausbau der Bundesstraße 178 zieht sich weiter hin.

© Christiane Raatz/dpa

Görlitz. Die Bundesregierung unternimmt derzeit nichts, um die B 178n über die Autobahn A 4 hinaus nach Norden zu verlängern. Das geht aus der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Stephan Kühn hervor. Der zuständige Staatssekretär Ulrich Nußbaum verweist nur knapp auf den Bundesverkehrswegeplan vom Dezember 2016. Dort sei eine Verlängerung nach Norden nicht erwähnt. „Deren Planung ist somit nicht vorgesehen.“ Der Landkreis Görlitz und mehrere Bürgermeister sowie auch Landtagsabgeordnete, vor allem im Norden des Landkreises, haben im vorigen Jahr den Ausbau der B 178 zu einer „Lausitzer Schnellstraße“ angeregt, die von Zittau im Süden bis kurz vor Cottbus im Norden führen soll.

Das wäre eine Anbindung an die Autobahn A 15 an der Anschlussstelle Roggosen. Allerdings hatte sich auch die vorherige sächsische Staatsregierung unter Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) ablehnend geäußert und unter anderem auf naturgeschützte Regionen verwiesen. Tillich favorisierte eine Verbindung zwischen Leipzig und Cottbus. Der sächsische Wirtschaftsstaatssekretär Hartmut Mangold hatte dies im Januar noch einmal bekräftigt. (red/fs)