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Mittwoch, 13.06.2018

Käppler & Pausch in Neukirch modernisiert Maschinenpark

Mit der Auto- sowie der Luft- und Raumfahrtindustrie soll die Zusammenarbeit ausgebaut werden. Dafür investiert das Unternehmen viel Geld.

© Steffen Unger

Neukirch. Für rund 300.000 Euro kaufte das Neukircher Unternehmen Käppler & Pausch jetzt eine neue Wasserstrahlschneidanlage. Die Maschine ersetzt eine alte und bietet neue Möglichkeiten. Auf ihr sollen vor allem Teile für die Luft- und Raumfahrtindustrie gefertigt werden. Die langjährige Zusammenarbeit mit Unternehmen dieser Branche wollen die Neukircher fortsetzen und ausbauen. Ein weiteres Einsatzfeld ist die Automobilindustrie, für die zum Beispiel Teile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff hergestellt werden. „Mittels Wasserstrahlschneiden ist nahezu jedes Material trennbar – ob Folien im Zehntelmillimeter-Bereich bis hin zu Steinplatten. Letztendlich erreichen wir damit sämtliche Branchen“, teilte die Käppler & Pausch GmbH auf Nachfrage der SZ mit. Mit der neuen, produktiveren Anlage lassen sich die Qualitätsstandards weiter optimieren, heißt es. Die Anlage mit moderner Schwenkkopftechnologie bietet innovative Fertigungsmöglichkeiten und trennt nahezu jedes Material bis zu einer Stärke von 100 Millimetern und einer maximalen Abmessung von zweieinhalb mal 1,25 Metern. Eingesetzt wird das Verfahren insbesondere im Leichtbau. Es ist eine von drei Wasserstrahlschneidanlagen in dem Neukircher Unternehmen. Generell bietet es Schneidleistungen von Abmessungen bis zu drei mal anderthalb Metern an.

Die Käppler & Pausch GmbH beschäftigt 185 Mitarbeiter. Fachkräfte werden, wie vielerorts, gesucht – aktuell sind es Schweißer sowie Mitarbeiter für Handfertigung, Montage und Instandhaltung. (SZ/ir)

www.kaeppler-pausch.de