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Freitag, 02.02.2018

Kämpft schon bei Europameisterschaften

Maximilian Simon, Ringen, Grün-Weiß Weißwasser

Von Frank Thümmler

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© privat

Das Jahr 2017 war für den Weißwasseraner ein tolles. Der Sportschüler (in Frankfurt/Oder) erhielt von Bundestrainer Maik Bullmann die Nominierung für die Europameisterschaften. Verdient hatte er sich das mit seinem zweiten deutschen Meistertitel im klassischen Stil im April. Dieser Titel war schon deshalb etwas besonderes, weil sich der Weißwasseraner im Dezember 2016 das Sprunggelenk gebrochen hatte, er bis Ende März verletzt war und mit wenig Training zu den Meisterschaften fahren musste. Außerdem musste er vor den Meisterschaften (auch bei der EM) satte sieben Kilogramm binnen zwei Wochen abnehmen, um in der Gewichtsklasse starten zu können, in der er die größten Chancen hatte bzw. für die er qualifiziert war. Trotzdem setzte er sich bei den deutschen Titelkämpfen in Birkenau souverän gegen alle Kontrahenten durch. Und bei den Europameisterschaften in Sarajevo (Bosnien) schaffte es der 17-Jährige auf einen beachtlichen sechsten Platz. Nach einem klaren Sieg über einen Slowenier bezwang er nach hartem Kampf auch einen Lokalmatadoren. Gegen den türkischen, späteren Vizeeuropameister war er diesmal noch chancenlos. Der Weißwasseraner gehört trotzdem zu den Zukunftshoffnungen des Verbandes, hat auch in der Regionalliga-Männermannschaft starke Ergebnisse erzielt. Sein Betreuer hier, Matthias Mückisch, sagt. „Vielleicht darf ich ja als Betreuer mal mit ihm zu Olympia fahren.“