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Montag, 02.07.2018

Junge Männer prügeln sich im Bahnhof

Die Schlägerei hat sich am vergangenen Sonnabendabend in Görlitz zugetragen. Ein 32-jähriger soll einem 26-Jährigen mit einer Flasche auf den Hinterkopf geschlagen haben.

Symbolbild
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© dpa

Görlitz. Unter dem Dach des Görlitzer Bahnhofes hat sich am vergangenen Sonnabendabend eine Schlägerei zugetragen. Die Zugansagerin hatte eine Streife der Bundespolizei darüber informiert, dass sich unmittelbar am Bahnsteig zwei Männer eine Prügelei liefern. Die beiden Streithähne wurden kurz darauf laut Polizei von den Beamten getrennt und zur Rede gestellt. Dabei erklärte der 32-jährige syrische Geschädigte, er sei von dem anderen 26-jährigen syrischen Landsmann mit einer Flasche auf den Hinterkopf geschlagen worden.

Ein Zeuge teilte jedoch mit, dass sich die syrischen Migranten wohl gegenseitig attackierten. Im Zuge der Ermittlungen, die wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung zunächst gegen den unter dem Einfluss von Alkohol stehenden 26-Jährigen eingeleitet wurden, wird nun auch geprüft, von wem die Gewalt ausging. (szo)

Aus dem Polizeibericht vom Montag

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Junge Männer prügeln sich im Bahnhof

Görlitz. Unter dem Dach des Görlitzer Bahnhofes hat sich am vergangenen Sonnabendabend eine Schlägerei zugetragen. Die Zugansagerin hatte eine Streife der Bundespolizei darüber informiert, dass sich unmittelbar am Bahnsteig zwei Männer eine Prügelei liefern. Die beiden Streithähne wurden kurz darauf von den Beamten getrennt und zur Rede gestellt. Dabei erklärte der 32-jährige syrische Geschädigte, er sei von dem anderen 26-jährigen syrischen Landsmann mit einer Flasche auf den Hinterkopf geschlagen worden. Ein Zeuge teilte jedoch mit, dass sich die syrischen Migranten wohl gegenseitig attackierten. Im Zuge der Ermittlungen, die wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung zunächst gegen den unter dem Einfluss von Alkohol stehenden 26-Jährigen eingeleitet wurden, wird nun auch geprüft, von wem die Gewalt ausging.

Einbrecher beschädigen Haustür

Görlitz. Unbekannte sind in der Nacht zu Sonntag nach Überwinden einer Mauer auf den Hinterhof eines Mehrfamilienhauses an der Landeskronstraße in Görlitz gelangt. Die Täter beschädigten die Hauseingangstür so stark, dass 3000 Euro Schaden entstand. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Handtasche aus Volvo gestohlen

Neusalza-Spremberg. Eine zurückgelassene Handtasche in einem Volvo an der Zittauer Straße in Neusalza-Spremberg war Ziel unbekannter Täter. Die Diebe sind am Sonntagmittag ins Fahrzeug eingedrungen und haben die Tasche gestohlen. Mit ihr verschwanden auch persönliche Dokumente, zwei Handys vom Typ Samsung Galaxy S 3 Mini und eine Geldbörse. Der Stehlschaden belief sich auf 500 Euro. Der Sachschaden lag bei 1000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Bundespolizei bringt drei Gesuchte in Haft

Görlitz. In der Nacht zum Sonnabend ist für eine Frau aus Tschechien das plötzliche Ende ihrer Reise nach Deutschland gekommen. Die 65-Jährige war mit einem Bus eingereist, welchen die Bundespolizei an der Autobahnanschlussstelle Görlitz angehalten hatte. Weil der tschechische Ausweis der Rentnerin schon über fünf Jahre abgelaufen war, schauten die Bundespolizisten noch einmal näher hin. Wie sich dabei herausstellte, war deren Name von der tschechischen Justiz auf die internationale Fahndungsliste gesetzt worden. Inzwischen befindet sich die Tschechin nach gerichtlicher Anordnung in Haft und wartet in einer Justizvollzugsanstalt auf die Auslieferung an die tschechische Republik.

In der folgenden Nacht ging bei Kodersdorf für einen 42-jährigen Polen die Busfahrt unerwartet zu Ende. Bei der Überprüfung seiner Personalien kam ein fast zehn Jahre alter Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin ans Licht. Seinerzeit hatte das Amtsgericht Tiergarten wegen gefährlicher Körperverletzung eine Freiheitsstrafe angeordnet. Für 18 Monate tauschte nun der Verurteilte die eigene Wohnung mit einem Raum in der Haftanstalt. Vor dem Tausch, also dem Haftantritt, sind ihm noch in der Dienststelle 0,4 Gramm Marihuana abgenommen worden. Der Besitz des Rauschgiftes hat nun Konsequenzen für den 42-Jährigen. Er wurde wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

Ungefähr zeitgleich klickten auch bei Weißkeißel für einen Moment die Handfesseln. Dort war ebenfalls ein polnischer Bürger festgenommen worden. Der Festnahme des 49-Jährigen lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Göttingen zugrunde. In einer Bußgeldangelegenheit war vom Amtsgericht Hann. Münden in Münden Erzwingungshaft erlassen worden. Von der Vollstreckung der Erzwingungshaft befreite sich der Betroffene, in dem er 106,00 Euro zahlte.

Letztlich ging es auch für einen 40-jährigen polnischen Bürger am Sonntagnachmittag auf der Autobahn bei Kodersdorf nicht weiter. Dem Verurteilten fehlten 375,00 Euro, um an einem Aufenthalt hinter Gitter vorbei zu kommen. Die Geldstrafe war vom Amtsgericht Pasewalk wegen des vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erlassen worden.

Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg hakte später mit einem Haftbefehl nach, weil der Zahlungsaufforderung keine Reaktion folgte.

Beamte ordnen Zwangspause für drei Lkw an

Landkreis Görlitz. Beamte des Bautzener Autobahnpolizeireviers haben am Sonntagmittag auf der A 4 drei Lkw-Fahrer an das Fahrverbot erinnern und eine Zwangspause anordnen müssen.Das Verbot gilt ganzjährig für Lkw über siebeneinhalb Tonnen sowie für Lkw mit Anhänger, sofern keine Ausnahmegenehmigung vorliegt.

In allen Fällen wird ein Bußgeldverfahren auf die Fernfahrer zukommen - verbunden mit einer Zahlung von 120 Euro. Sollte sich herausstellen, dass die Firmen der Männer die untersagten Fahrten dennoch angeordnet haben, werden auf diese jeweils 570 Euro Bußgeld zukommen. Die Bußgeldstelle der Landesdirektion wird sich mit den Ordnungswidrigkeiten befassen.

Die Verkehrspolizisten untersagten den Betroffenen die Weiterfahrt bis zum offiziellen Start um 22 Uhr.

Ukrainischer Führerschein war gefälscht

Weißkeißel. Der Sonnabend war erst zehn Minuten alt, als Bundespolizisten auf der B115 bei Weißkeißel einen polnischen Kraftfahrer mit seinem Kleintransporter anhielten. Während dieser anschließend seine persönlichen Dokumente und die Fahrzeugpapiere zurückbekam, behielten die Ordnungshüter den vorgezeigten ukrainischen Führerschein gleich ein. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um eine Fälschung handelte. Der 40-Jährige räumte später ein, er habe den falschen Schein mit nahezu allen Fahrerlaubnisklassen für 500 Dollar gekauft, um damit auch größere Fahrzeuge mit Anhänger zu bewegen. Gegen die Fahrt mit seinem Transporter war letztlich nichts einzuwenden. Erste Ermittlungen ergaben, dass eine gültige polnische Fahrerlaubnis für die Klasse B vorliegt. Allerdings belastet den Autofahrer die eigene Aussage, wonach er mindestens zehn Mal mit dem ukrainischen Schein und größerem Gerät auf Deutschlands Straßen unterwegs war. So gesehen kam zu der Strafanzeige wegen des Verdachts der Urkundenfälschung doch noch eine Anzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis hinzu.

Dieseldiebe schlagen zu

Görlitz. In der Nacht zum Sonntag haben Unbekannte am Gewerbering in Klingewalde von einem MAN mehrere Liter Dieselkraftstoff gestohlen. Der Stehlschaden lag noch nicht abschließend vor. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Bundespolizei verzeichnet Fahndungserfolge

Zittau. Die Bundespolizeiinspektion Ebersbach kann auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken. In Zittau haben die Beamten am Sonnabend einen Deutschen gestellt, der vor ihnen eine rote Ampel überfahren hatte und nun wahrscheinlich mit einem Fahrverbot, 200 Euro Strafe sowie einem Punkt in Flensburg rechnen muss. Auf der Friedensstraße in Zittau entdeckten die Polizisten ein als Taschenlampe getarntes verbotenes Elektroimpulsgerät. Ein 23-jähriger Pole hatte es im Handschuhfach seines Wagens liegen. Gegen den jungen Mann wurde Strafanzeige erstattet. Die verbotene Waffe wurde sichergestellt.

Am Sonntag haben Beamte der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz am Töpferberg in Zittau einen 18-jährigen Deutschen überprüft. In seinem Rucksack kam ein Crusher und eine Dose mit zwei Cannabisblüten zum Vorschein. Die Drogen sowie der Crusher wurden sichergestellt.

Polizisten stellen Elektroimpulsgerät sicher

Görlitz. Ein als Taschenlampe getarntes Elektroimpulsgerät ist am Sonntagabend im Kleinbus eines 45-jährigen polnischen Mannes gefunden und sichergestellt worden. Durch das verbotene Gerät handelte er sich eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Die Kontrolle erfolgte auf dem Autobahnrastplatz An der Neiße.

Diese und weitere Meldungen lesen Sie im Polizeibericht.