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Montag, 16.04.2018 Sportlerwahl 2018

Jede Stimme zählt

Der Döbelner Anzeiger und seine Partner suchen bis Anfang Mai die Handballerinnen und Handballer des Jahres 2018.

Von Frank Korn

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Handballerin des Jahres: Katrin Minnich, vom zweiten Frauenteam der HSG Neudorf/Döbeln, ist im Handball auf fast allen Positionen zu Hause. Sie hat am Kreis gespielt und bereits im Tor gestanden. Aber normalerweise wird sie im rechten Rückraum aufgeboten. Dort hat die 27-Jährige in dieser Saison bereits 106 Tore erzielt. Diese trugen maßgeblich dazu bei, dass ihre Mannschaft erster Anwärter auf den Bezirksmeistertitel ist und auch noch die Chance besitzt, den Bezirkspokal zum dritten Mal zu verteidigen. Zum Handball kam die Ergotherapeutin in der 1. Klasse, als sie ihre Sportlerlehrerin mit zum Training nahm. „Das hat mir damals Spaß gemacht. Zwischendurch habe ich auch noch Volleyball probiert, aber das war nichts und so bin ich beim Handball hängengeblieben“, sagt Katrin Minnich. Aber nicht nur auf dem Spielfeld ist die Linkshänderin erfolgreich,sondernauch danebenlebtsieihren Sport. Als Nachwuchscoach und im Kampfgericht
Handballerin des Jahres: Katrin Minnich, vom zweiten Frauenteam der HSG Neudorf/Döbeln, ist im Handball auf fast allen Positionen zu Hause. Sie hat am Kreis gespielt und bereits im Tor gestanden. Aber normalerweise wird sie im rechten Rückraum aufgeboten. Dort hat die 27-Jährige in dieser Saison bereits 106 Tore erzielt. Diese trugen maßgeblich dazu bei, dass ihre Mannschaft erster Anwärter auf den Bezirksmeistertitel ist und auch noch die Chance besitzt, den Bezirkspokal zum dritten Mal zu verteidigen. Zum Handball kam die Ergotherapeutin in der 1. Klasse, als sie ihre Sportlerlehrerin mit zum Training nahm. „Das hat mir damals Spaß gemacht. Zwischendurch habe ich auch noch Volleyball probiert, aber das war nichts und so bin ich beim Handball hängengeblieben“, sagt Katrin Minnich. Aber nicht nur auf dem Spielfeld ist die Linkshänderin erfolgreich, sondern auch daneben lebt sie ihren Sport. Als Nachwuchscoach und im Kampfgericht

© Isabel Benkert

  • Handballerin des Jahres: Katrin Minnich, vom zweiten Frauenteam der HSG Neudorf/Döbeln, ist im Handball auf fast allen Positionen zu Hause. Sie hat am Kreis gespielt und bereits im Tor gestanden. Aber normalerweise wird sie im rechten Rückraum aufgeboten. Dort hat die 27-Jährige in dieser Saison bereits 106 Tore erzielt. Diese trugen maßgeblich dazu bei, dass ihre Mannschaft erster Anwärter auf den Bezirksmeistertitel ist und auch noch die Chance besitzt, den Bezirkspokal zum dritten Mal zu verteidigen. Zum Handball kam die Ergotherapeutin in der 1. Klasse, als sie ihre Sportlerlehrerin mit zum Training nahm. „Das hat mir damals Spaß gemacht. Zwischendurch habe ich auch noch Volleyball probiert, aber das war nichts und so bin ich beim Handball hängengeblieben“, sagt Katrin Minnich. Aber nicht nur auf dem Spielfeld ist die Linkshänderin erfolgreich,sondernauch danebenlebtsieihren Sport. Als Nachwuchscoach und im Kampfgericht
    Handballerin des Jahres: Katrin Minnich, vom zweiten Frauenteam der HSG Neudorf/Döbeln, ist im Handball auf fast allen Positionen zu Hause. Sie hat am Kreis gespielt und bereits im Tor gestanden. Aber normalerweise wird sie im rechten Rückraum aufgeboten. Dort hat die 27-Jährige in dieser Saison bereits 106 Tore erzielt. Diese trugen maßgeblich dazu bei, dass ihre Mannschaft erster Anwärter auf den Bezirksmeistertitel ist und auch noch die Chance besitzt, den Bezirkspokal zum dritten Mal zu verteidigen. Zum Handball kam die Ergotherapeutin in der 1. Klasse, als sie ihre Sportlerlehrerin mit zum Training nahm. „Das hat mir damals Spaß gemacht. Zwischendurch habe ich auch noch Volleyball probiert, aber das war nichts und so bin ich beim Handball hängengeblieben“, sagt Katrin Minnich. Aber nicht nur auf dem Spielfeld ist die Linkshänderin erfolgreich, sondern auch daneben lebt sie ihren Sport. Als Nachwuchscoach und im Kampfgericht
  • Handballer des Jahres: Sven Krause, der Mann für alle Fälle in der zweiten Mannschaft des VfL Waldheim 54. Der „Hausmeister“, wie er von seinen Sportkameraden gerufen wird, begann 1994/95 mit dem Handballsport, pausierte dann allerdings sechs Jahren zugunsten des Fußballs. In dieser Zeit spielte der 30-Jährige beim SV Aufbau Waldheim als Verteidiger. Als da nicht mehr genug Spieler für das Großfeld vorhanden waren, wechselte Sven Krause zurück zum Handball. Dort dauerte es ein knappes Jahr, sich reinzufuchsen. Doch dann war er Stammspieler und ist das bis heute in der zweiten Mannschaft. Er spielt mit viel Einsatz am Kreis und sorgt dafür, dass es beim Bezirksmeister der vergangenen Saison soweit läuft, dass trotz großer Personalsorgen der sportliche Klassenerhalt sicher sein sollte. Weiterhin bringt er sich als Jugendtrainer, als Gestalter der VfL-Facebookseite, Verfasser von Spielberichten, Schiedsrichter und im Kampfgericht ein.
    Handballer des Jahres: Sven Krause, der Mann für alle Fälle in der zweiten Mannschaft des VfL Waldheim 54. Der „Hausmeister“, wie er von seinen Sportkameraden gerufen wird, begann 1994/95 mit dem Handballsport, pausierte dann allerdings sechs Jahren zugunsten des Fußballs. In dieser Zeit spielte der 30-Jährige beim SV Aufbau Waldheim als Verteidiger. Als da nicht mehr genug Spieler für das Großfeld vorhanden waren, wechselte Sven Krause zurück zum Handball. Dort dauerte es ein knappes Jahr, sich reinzufuchsen. Doch dann war er Stammspieler und ist das bis heute in der zweiten Mannschaft. Er spielt mit viel Einsatz am Kreis und sorgt dafür, dass es beim Bezirksmeister der vergangenen Saison soweit läuft, dass trotz großer Personalsorgen der sportliche Klassenerhalt sicher sein sollte. Weiterhin bringt er sich als Jugendtrainer, als Gestalter der VfL-Facebookseite, Verfasser von Spielberichten, Schiedsrichter und im Kampfgericht ein.
  • Nachwuchshandballer/-in des Jahres: Ben Reichenbach ist vor zwei Jahren vom VfL Waldheim 54 zur HSG Neudorf/Döbeln gewechselt und spielt mittlerweile in der C-Jugend-Bezirksliga. Dort hat er großen Anteil daran, dass sein Team auf dem zweiten Tabellenplatz liegt. Mit 136 Treffern führt er zudem souverän die Torschützenliste an. Zum Handball gekommen ist der 14-jährige Richzenhainer durch seine Mutter, die selbst aktive Handballerin war. Ben spielt im Rückraum links auf der sogenannten Königsposition. „Auch wenn man ihm das aufgrund seiner Körpergröße nicht ansieht“, sagt HSG-Trainer Marcel Schumann. Seine großen Stärken seien Athletik und Ehrgeiz. „Von dem hat er manchmal fast zuviel“, so Schumann und fügt an: „Wenn es mal nicht läuft, dann schwenkt die Stimmung ab und an um, auch wenn er das mittlerweile besser im Griff hat.“ Ben erzielt aber nicht nur Tore, sondern bereitet auch viele vor und bringt sich stark in die Deckung ein.
    Nachwuchshandballer/-in des Jahres: Ben Reichenbach ist vor zwei Jahren vom VfL Waldheim 54 zur HSG Neudorf/Döbeln gewechselt und spielt mittlerweile in der C-Jugend-Bezirksliga. Dort hat er großen Anteil daran, dass sein Team auf dem zweiten Tabellenplatz liegt. Mit 136 Treffern führt er zudem souverän die Torschützenliste an. Zum Handball gekommen ist der 14-jährige Richzenhainer durch seine Mutter, die selbst aktive Handballerin war. Ben spielt im Rückraum links auf der sogenannten Königsposition. „Auch wenn man ihm das aufgrund seiner Körpergröße nicht ansieht“, sagt HSG-Trainer Marcel Schumann. Seine großen Stärken seien Athletik und Ehrgeiz. „Von dem hat er manchmal fast zuviel“, so Schumann und fügt an: „Wenn es mal nicht läuft, dann schwenkt die Stimmung ab und an um, auch wenn er das mittlerweile besser im Griff hat.“ Ben erzielt aber nicht nur Tore, sondern bereitet auch viele vor und bringt sich stark in die Deckung ein.

Döbeln. Es ist Tradition, dass der Döbelner Anzeiger seit 1991 – mit einer kurzen Unterbrechung – die Sportler des Jahres in der Region Döbeln kürt. Und das mittlerweile bereits zum 21. Mal.

Seit 2015 geschieht das sportartenspezifisch in drei Kategorien. So wird derzeit das „Handball-Spezial“ durchgeführt, später folgen die Wahlen der „Fußballer des Jahres“ und zum Jahresende die der „Sportler des Jahres“. Bei diesem Publikumsvotum fließen die durch die Aktion eingenommenen Mittel als Unterstützung direkt an die jeweils erstplatzierten Sportlerinnen und Sportler zurück und kommen dort an, wo sie zu allererst benötigt werden: Bei den Aktiven direkt vor Ort. Mit ihrem Votum haben die Sportbegeisterten der Region die Möglichkeit, die Leistungen der Aktiven zu würdigen und damit für Ansporn zu sorgen, vielleicht noch eine Schippe drauf zu legen beziehungsweise die Mannschaftskameraden mitzureißen, um in der kommenden Saison vielleicht noch besser abzuschneiden.

Die Stimmzettel erscheinen bis Ende April jeweils in den Donnerstagausgaben des Döbelner Anzeigers. Es sind nur Originalcoupons gültig. (DA/dwe)