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Freitag, 22.06.2018

In Rothenburg wird der Pokalsieger ermittelt

Von Steffen Wogawa

Am Sonnabendnachmittag findet eine lange Spielzeit ihren Höhepunkt. In Rothenburg wird der Kreispokal der Herren vergeben, und eine Mannschaft möchte ihren Pokalsieg aus dem Jahr 2015 wiederholen.

Der VfB Zittau steht wieder im Finale und könnte bei einem Sieg mit dem Rekordpokalsieger aus Neusalza-Spremberg gleichziehen. Der Gegner FC Stahl Rietschen-See hat sich nach unzähligen Anläufen erstmalig für das Endspiel qualifiziert und möchte nun den ganz großen Coup landen. Beide Mannschaften haben in der Kreisoberliga die Plätze zwei und drei belegt. Die Duelle in der Liga entschieden jeweils die Auswärtsmannschaften mit 2:0 für sich. Während Rietschen im Halbfinale beim Kreisligisten Horken Kittlitz (3:1) wenig Mühe hatte, machte es der VfB Zittau spannend. Erst im Elfmeterschießen setzte man sich beim Liga-Konkurrenten SV Neueibau durch. Kurios: Das Spiel musste zunächst wegen eines Unwetters abgebrochen werden und wurde erst vor wenigen Tagen (13. Juni) erneut ausgetragen. Die Fans und Zuschauer können sich auf ein packendes Endspiel freuen. Der Sieger sichert sich außerdem das Startrecht für den sächsischen Landespokal in der kommenden Spielzeit. Das Finale auf der Jahnsportanlage in Rothenburg beginnt um 15 Uhr. Geleitet wird das Spiel von Amir Dilmaghani (SV Horken Kittlitz).

bisherige Pokalsieger: 2010/11 FSV Neusalza-Spremberg, 2011/12 FV Eintracht Niesky, 2012/13 FSV Kemnitz, 2013/14 FSV Neusalza-Spremberg, 2014/15 VfB Zittau, 2015/16 FSV Oppach/FCO Neugersdorf II, 2016/17 FSV Oderwitz 02

Neuer Kreispokal wird ausgelost

Die alte Saison ist noch nicht einmal beendet, da wirft die kommende schon ihre Schatten voraus. Am Sonnabend wird im Rahmen des Pokalendspiels bereits die erste Hauptrunde der Saison 2018/19 ausgelost. Insgesamt haben 52 Vereine für den Kreispokal-Wettbewerb gemeldet. Darunter befinden sich auch zwölf Mannschaften aus der Kreisoberliga. Diese können am Wochenende ganz entspannt zuschauen, denn alle erhalten ein Freilos für die erste Runde. Die restlichen 40 Teams werden in 20 Paarungen gelost, wobei unterklassige Gegner immer Heimrecht haben. Zudem werden die Klubs in zwei Töpfe (Nord/Süd) unterteilt, sodass große Anfahrtswege in der ersten Runde nahezu ausgeschlossen sind. Die erste Hauptrunde wird zugleich der Startschuss für die Saison sein. Der Ball wird am 4. und 5. August auf den Sportplätzen der Oberlausitz rollen.