erweiterte Suche
Freitag, 15.06.2018

Immobilienpreise in Zittau steigen

Ein gebrauchtes Eigenheim in der Stadt und ihren Ortsteilen kostet derzeit durchschnittlich 110 000 Euro. Günstiger sind Reihenhäuser.

Von Thomas Mielke

Symbolbild
Symbolbild

© dpa

Die Immobilienpreise steigen nicht nur in den Großstädten wie München und Dresden, sondern auch in Zittau. „Bei gebrauchten Eigentumswohnungen beträgt die Entwicklung beispielsweise plus 13 Prozent und bei gebrauchten Einfamilienhäusern plus 22 Prozent“, teilte Thomas Thiet, Pressesprecher der Sparkassen-Bausparkasse LBS-Ost, auf Basis der aktuellen LBS-Studie „Markt für Wohnimmobilien 2018“ hervor. Demnach kostet ein gebrauchtes Einfamilienhaus in Zittau im Schnitt 110 000 Euro. Die Spanne reicht dabei von 90 000 Euro bis zum Höchstwert von 170 000 Euro. „Schaut man sich die Preise in anderen Regionen an, insbesondere in den alten Bundesländern, ist Wohneigentum hier vor Ort immer noch erschwinglich“, so LBS-Gebietsleiterin Silvia Pawelczyk aus Bautzen. In Görlitz kostet ein Eigenheim – mittlere bis gute Wohnlage, 120 Quadratmeter Wohnfläche – durchschnittlich 160 000 Euro, in Dresden 380 000 Euro und in München 1,4 Millionen Euro. Bei einem gebrauchten Reihenhaus fangen die Preise in Zittau bei 55 000 Euro an und gehen bis zu 85 000 Euro. Im Schnitt verlangen die Verkäufer laut der Studie 70 000 Euro.

Die Möglichkeit, ein Haus zu bauen, hängt entscheidend von den Baugrundstücken ab. Für einen Quadratmeter erschlossenes Bauland zahlt man in Zittau im Schnitt 35 Euro. Käufer einer gebrauchten Eigentumswohnung mit 80 Quadratmeter Wohnfläche müssen mit einem Preis von 72 000 Euro rechnen.

Werte von 1 000 Orten in Deutschland gibt es hier.