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Samstag, 14.07.2018 Kommentar

Immer wieder die Telekom

Der Start der Baumaßnahmen in Weinböhla war holprig. Offene Fragen wurden gelöst. Aber noch lange nicht alle – Uta Büttner über Baustress und Monopolstellung.

Uta Büttner aus der SZ-Redaktion in Radebeul.
Uta Büttner aus der SZ-Redaktion in Radebeul.

© Norbert Millauer

Alle regen sich auf, wenn Straßen schlecht sind. Werden sie saniert, regen sich wieder alle auf, weil Straßen gesperrt sind, Umleitungen nicht funktionieren oder der Bau unkoordiniert abläuft. Oder eine Straße wurde gerade erst neu gebaut, da kommt schon wieder ein Versorgungsträger und reißt sie wieder auf. Und genau Letzteres wollte die Gemeinde Weinböhla verhindern. So sollten Versorgungsträger vor der Erneuerung der Straßendecke ihre Erschließungsarbeiten vornehmen. Das haben sie auch, aber die Anwohner nicht informiert. Der Baustart war holprig, das gibt Bauamtsleiter Lutz Heinl zu. Inzwischen konnten fast alle Probleme geklärt werden. Und warum? Weil die Leute miteinander geredet haben. Anders die Telekom. Ein Mitarbeiter verbat sich sogar weitere Anrufe. Und Fragen der SZ werden nicht wirklich beantwortet. „Bestandsgebäude gehören nicht zum neuen Wohngebiet“, ist keine Antwort auf die Frage, warum Anwohner nicht gleich mit angeschlossen werden, wenn Kabel neu zu verlegen sind. Da braucht sich das Unternehmen über seinen Ruf nicht zu wundern. Und mit seiner Monopolstellung kann es immer so weiter machen. Leider.

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