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Dienstag, 20.02.2018

Im Reich der Abstraktion

„Concerto Spaziale“ heißt die Ausstellung von Gisela von Bruchhausen in der Hellerauer Werkstättengalerie

Metallplastik von Gisela von Bruchhausen. Foto (PR): Lothar Sprenger
Metallplastik von Gisela von Bruchhausen. Foto (PR): Lothar Sprenger

„Über ihre Kunst sagt Gisela von Bruchhausen: „Meine Arbeiten ent- stehen intuitiv, geleitet von meinem Empfinden für Form und Struktur: Ich bin ständig auf der Suche, misstraue dem Bekannten, verwerfe Formeln, um etwas Neues für mich zu finden. Einfachheit ist mein Ziel.“

Misstraue dem Bekannten, verwerfe Formeln

Sich mit den Skulpturen von Gisela von Bruchhausen zu beschäftigen, heißt sich ins Reich der Abstraktion, des Gegenstandslosen zu begeben, heißt sich Gegensätzen und Harmonien aus zusetzen, Schwere als Schwerelosigkeit zu erleben, Statisches als bewegt zu erfahren und Leere als Volumen zu begreifen. Heißt auch, den eigenen Standpunkt zu suchen, ihn zu verändern oder zumindest zu hinterfragen, und es verlangt nach Offenheit und Genauigkeit des Hinschauens.

In einem ihrer letzten, selbst verfassten Statements schreibt Gisela von Bruchhausen: „Meine Skulpturen sollen unmittelbar wirken, in der Weise wie Musik wirkt, ohne Rechtfertigung und ohne vermittelnde Worte“.

Gisela von Bruchhausen wurde 1940 in Berlin geboren. Sie studierte Bildhauerei an der Hochschule der Künste Berlin u.a. bei Robert Kudielka. Seit 2015 lebt sie in Damsdorf/Brandenburg. Arbeiten der Künstlerin befinden sich in diversen Sammlungen in Deutschland, der Schweiz und Kanada. Dr. Ursula Prinz

Service

Was: Gisela von Bruchhausen – Metallplastiken

Wann: bis 6. April, Montag bis Freitag 9-17 Uhr (nicht an Feier- und Brückentagen)

Wo: Werkstättengalerie der Deutschen Werkstätten Hellerau (Neubau), Moritzburger Weg 68, Dresden

Tickets: Eintritt frei

Hotline: 0351 21 590 0

Internet: www.dwh.de