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Montag, 10.09.2018

Hunderte Millionen für Kaufhof-Sanierung

Düsseldorf. Nach der vollzogenen Fusion von Karstadt und Kaufhof soll nach einem Bericht der Bild am Sonntag ein dreistelliger Millionenbetrag in die kriselnde Kaufhof-Kette investiert werden. Karstadt-Eigner René Benko wolle 250 bis 300 Millionen Euro für die Sanierung von Kaufhof und für Abfindungen einsetzen, heißt es. Im Zuge der Fusion könnten zwischen 4 500 bis 5 000 der knapp 20 000 Jobs bei Kaufhof gestrichen werden. Bei Doppelstandorten in bestimmten Städten solle es keinen Automatismus für die Schließung jeweils eines Kaufhauses geben.

Die Bekanntgabe der Elefantenhochzeit könnte bereits in den nächsten Tagen erfolgen, nachdem die Banken dem Zusammenschluss der Handelsketten jüngst zugestimmt haben. Auch die Süddeutsche Zeitung berichtet, im Zuge der Fusion sollten etwa 5 000 Arbeitsplätze wegfallen. Diese Angabe ist aber nicht unumstritten. Ein Insider hält die Zahl für zu hoch gegriffen. Die verbleibenden Mitarbeiter müssen sich laut Süddeutscher Zeitung auf einen Sanierungstarifvertrag mit schlechteren Konditionen einstellen.

Karstadt ist sachsenweit in Dresden und Leipzig zu finden, Kaufhof hat Häuser in Leipzig und in Chemnitz. (dpa/SZ)

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