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Montag, 21.08.2017

Hier dreht sich künftig alles um die Currywurst

Der Kult-Imbiss Curry & Co. eröffnet eine Filiale in Pirna. Es ist die erste außerhalb von Dresden und Leipzig.

Von Mareike Huisinga

Paul Ochotzki will in dem ehemaligen Restaurant „IO“ in der Dohnaischen Straße in Pirna einen Currywurst-Imbiss eröffnen. Es ist ein Ableger der Kult-Kette Curry & Co. Abwechslung ist da garantiert, es wird nicht nur die schnöde Currywurst mit Pommes geben.
Paul Ochotzki will in dem ehemaligen Restaurant „IO“ in der Dohnaischen Straße in Pirna einen Currywurst-Imbiss eröffnen. Es ist ein Ableger der Kult-Kette Curry & Co. Abwechslung ist da garantiert, es wird nicht nur die schnöde Currywurst mit Pommes geben.

© Norbert Millauer

Pirna. Das Rätselraten, wer in den Laden einzieht, in dem bis zum Frühjahr noch das Restaurant IO war, ist vorüber. Paul Ochotzki aus Pirna plant, ein Currywurst-Imbiss in der Dohnaischen Straße zu eröffnen – und nicht irgendeinen! „Ich bin der erste Franchisepartner des Unternehmens Curry & Co aus Dresden“, erklärt der 34-Jährige. Viele kennen den angesagten Kult-Imbiss mit Restaurant-Charakter aus der Dresdner Neustadt, durch den die Currywurst in der Landeshauptstadt wieder zu neuem Ruhm gekommen ist. Warum hat sich der Pirnaer für diesen Exportschlager entschieden? „Die Currywurst ist und bleibt eines der beliebtesten Essen der Deutschen. Ich selber bin seit meinem Abitur, das ich in Berlin machte, absoluter Fan von der Currywurst“, erklärt der junge Mann mit einem Schmunzeln.

Zum Konzept von Curry & Co gehört, dass nicht nur eine schnöde Currywurst mit „Pommes Schranke“ aufgetischt wird. „Wir haben die klassische Currywurst, aber es wird auch Rindswurst und eine Veganer-Variante geben“, lässt sich Ochotzki vorab in die Küche schauen. Dazu können die Kunden verschiedene Soßen wählen wie zum Beispiel Honig-Senf-Soßen oder Erdnusssoße. Außerdem stehen zahlreiche Toppings auf der Speisekarte. In diesem Zusammenhang nennt der Unternehmer Frischkäse für die Gemüse-Pommes-frites. Vor Kurzem haben die Umbauarbeiten in dem Laden begonnen. Denn bisher gibt es einen fest installierten Kundenbereich, der vom Servicebereich getrennt ist. Diese Trennung möchte Ochotzki aufheben. „Der Kontakt zwischen Kunden und Küche soll transparent sein, deshalb verlegen Fachleute den Küchenbereich in den vorderen Laden“, sagt der Pirnaer. Dort wird es auch ausreichend Sitzplätze geben.

Reiner Gaumenschmaus? Nein, denn Ochotzki plant einen Ort, an dem Gastronomie auf Kultur trifft. Konkret sind regelmäßige Veranstaltungen wie Konzerte und Lesungen angedacht. Der Pirnaer überlegt einen Moment. „Das Restaurant soll ein Treffpunkt sein, wo sich Menschen aller Art und aller Altersklassen begegnen und miteinander ins Gespräch kommen.“

Übrigens ist es kein Ein-Mann-Betrieb. Ochotzki sucht derzeit nach Mitarbeitern im Servicebereich. „Ich könnte mir auch gut eine Zusammenarbeit mit Studenten vorstellen“, sagt der Unternehmer. Er selber wohnt seit fünf Jahren mit seiner Familie in Pirna. Geboren wurde Paul Ochotzki in Frankfurt an der Oder und wuchs in Eisenhüttenstadt auf. Nach seinem Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Handwerker. Dann setzte er aber noch ein Studium in Dresden drauf. Ochotzki und seine Ehefrau haben drei Kinder. „Ihretwegen sind wir auch nach Pirna gezogen, wo sie in einer Kleinstadt ein grünes Umfeld haben und gut aufwachsen können“, erklärt der Familienvater.

Zurück zum Currywurst-Imbiss, der voraussichtlich Mitte Oktober eröffnet wird. Ungeduldige müssen nicht verzweifeln. Um einen Vorgeschmack zu bekommen, wird Ochotzki bereits mit einer mobilen Theke vor seinem Geschäft in der Dohnaischen Straße zur Einkaufsnacht am 8.  September Currywürste in vielen Varianten anbieten.