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Freitag, 21.09.2018

Heimspiele für Riesa und Radebeul

Von Jürgen Schwarz

Radebeul. Drei Spieltage sind in der Fußball-Landesliga gespielt, und die Titelanwärter haben sich bereits an der Tabellenspitze eingefunden. Der FC 1910 Lößnitz (1.), der FC Grimma (2.) und der Großenhainer FV (4.) belegten in der Vorsaison die Plätze hinter dem VfL Hohenstein-Ernstthal. Dazu gesellt sich aktuell noch der Oberliga-Absteiger SV Einheit Kamenz (3.).

Die noch ungeschlagenen Großenhainer gastieren am Sonntag beim Tabellenneunten SSV Markranstädt. Trainer Thomas Kupper hofft, dass der eine oder andere Spieler von der Verletztenliste gestrichen werden kann. Zuletzt fehlten dem GFV-Coach im Heimspiel gegen Glauchau (3:1) acht Spieler. Bester Torschütze beim SSV ist Christian Heditzsch mit drei Treffern, für die Großenhainer erzielten Torsten Marx und Paul Konrad Witschel jeweils zwei Tore.

„Wir haben jetzt zwei Heimspiele gegen Teams, die wie wir um den Klassenerhalt kämpfen, daher müssen sechs Punkte unser Ziel sein“, sagt Matthias Müller, Trainer des Radebeuler BC. Am Samstag gibt der FV Eintracht Niesky seine Visitenkarte im Weinbergstadion ab, eine Woche später reist der BSC Rapid Chemnitz in der Karl-May-Stadt an. Die 1:4-Niederlage vor einer Woche in Kamenz hat „Lotte“ Müller mit seinem Team ausgewertet. „Dort wurden uns die Grenzen aufgezeigt, daher kann ich dieses Ergebnis gut einordnen“, so der Ex-Nationalspieler. Immerhin registriert der 63-Jährige „personell eine leichte Entspannung“. Robert Lauterbach, Michal Adamczyk und Florian Müller sind aus dem Urlaub zurückgekehrt. Ganz entgegen seiner Gepflogenheiten, wird der RBC-Coach den einen oder anderen für die Startelf nominieren. „Die Jungs sind ganz sicher nicht austrainiert, aber unser kleiner Kader lässt des kaum zu, dass wir da noch einige Übungseinheiten abwarten.“

Während die Großenhainer bereits sieben und die Radebeuler immerhin schon zwei Punkte auf dem Konto haben, steht die BSG Stahl Riesa nach vier Pflichtspielniederlagen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Im Heimspiel gegen Kickers Markkleeberg (11.) muss am Samstag ein Erfolgserlebnis her. Zuletzt fehlte den Riesaern freilich auch das notwendige Glück, denn im Pokal schied Stahl nach Elfmeterschießen aus und in Olbernhau kassierte man das 2:3 in der Nachspielzeit. „Wir müssen auch mal in der ersten Halbzeit aus unseren Chancen etwas Zählbares machen“, fordert Trainer Daniel Küttner. Bisher hat Stahl drei Punktspieltore markiert und diese alle nach dem Seitenwechsel. Die Markkleeberger waren mit zwei Niederlagen gegen Rapid Chemnitz und in Glauchau gestartet, hatten danach aber im Pokal beim Heidenauer SV (6:1) und zu Hause gegen Markranstädt (1:0) die erhofften Erfolgserlebnisse gefeiert.