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Freitag, 13.07.2018

Haushalt sorgt für Missstimmung

Die Gemeinde hat ihren aktuellen Haushaltsplan beschlossen. Das Ergebnis fiel jedoch sehr knapp aus.

Von Eric Mittmann

© Symbolbild/dpa

Zschaitz-Ottewig. Die gute Nachricht zuerst: Zschaitz-Ottewig hat einen Haushalt. Die Räte beschlossen den Plan für das Jahr 2018 in ihrer vergangenen Sitzung. Das Ergebnis fiel jedoch knapp aus. Lediglich sieben der 13 zum Gemeinderat gehörenden Räte stimmten dafür. Es gab eine Gegenstimme sowie eine Enthaltung. Vier Ratsmitglieder waren nicht erschienen.

„Nach langem Kampf wollen wir den Haushalt beschließen“, sagte die stellvertretende Bürgermeisterin Kerstin Konrad (Freie Wähler) einleitend. Dieser sei bereits vorab ausgiebig diskutiert worden. „Den brauchen wir eigentlich nicht zu diskutieren“, hieß es darauf vonseiten der Räte.

Konrad erklärte, dass die Gemeinde den Haushalt rund bekommen habe. Tatsächlich ist sogar ein Überschuss von mehr als 20 000 Euro darin verzeichnet. Wie Ostraus Bürgermeister Dirk Schilling (CDU) gegenüber dem DA erklärte, entstanden diese dadurch, dass die einmalige Zahlung des Freistaates Sachsen an Kommunen in Höhe von 70 000 Euro direkt im Haushaltsplan verplant wurden. „Das ist der Segen des späten Haushaltes. Der Überschuss wäre sonst nicht zustande gekommen“, so Schilling. Ostrau ist aufgrund der Verwaltungsgemeinschaft zwischen den beiden Kommunen für den Haushalt der Zschaitzer zuständig. „Jetzt bleibt zu hoffen, dass wir die Kosten nicht überziehen“, sagte Kerstin Konrad.

Neben der Erneuerung verschiedener Straßen sind im Haushalt unter anderem auch Anschaffungen für den Bauhof und die Freiwilligen Feuerwehren in Höhe von rund 3 700 und etwa 35 000 Euro vermerkt. Darüber hinaus ist auch die Erweiterung der Kita Lüttewitz enthalten, für die etwa 182 000 Euro eingeplant ist.