erweiterte Suche
Donnerstag, 05.07.2018

Hashmap Mining: Bitcoin zu teuer als Kapitalanlage?

Finanzminister, Banker und europäische Behörden diskutieren noch, ob es eine Währung geben darf, die von keiner Zentralbank kontrolliert wird.

Bild: Bitcoins: zu teuer für’s Portfolio? | Foto: Fotolia ©vchalup
Bild: Bitcoins: zu teuer für’s Portfolio? | Foto: Fotolia ©vchalup

Skeptiker werden nicht müde, das anonyme Kryptogeld als einen Hort krummer Geschäfte im Darknet zu verteufeln, obwohl alle legalen Bitcoins zusammen nicht einmal 0,5 % des weltweiten Schwarzgeldes ausmachen, das in Dollar und Euro in Steueroasen schlummert. Während Kleinsparer noch über den Wertzuwachs des Bitcoins von 6.000 % in den vergangenen fünf Jahren staunen, plagt größere Investoren längst ein anderes Problem mit der virtuellen Währung: sie ist zu beliebt und damit zu teuer geworden. Hashmap Mining bietet allerdings einen Weg zu günstigen Bitcoins.

Rechtfertigt der Bitcoin-Kurs die Risiken?

Mit derzeit etwa 6.500 € pro Bitcoin ist die Kryptowährung kein Schnäppchen mehr für Wagemutige, sondern eine hoch spekulative Anlage wie Junkbonds aus Griechenland oder Italien. Zwar liegt der Bitcoin seit November stabil über 5.000 € mit Spitzenwerten von 15.000 € im Dezember. Trotzdem bleiben die Kursschwankungen ein Risiko, das konservativen Anlegern bei diesem Einstiegskurs zu hoch ist. Optimisten und Glücksritter schreckt das nicht ab, schließlich gibt es ja noch eine günstigere Form als Tauschplattformen, um Bitcoins zu erwerben: man kann sie mit Hashmap Mining selbst schürfen.

Günstigere Bitcoins durch eigenes Mining

Das erfordert wenig technisches Know-how, denn Software und modernste Rechnerkapazitäten lassen sich dafür bei Spezialisten wie Hashmap Mining in unterschiedlichen Leistungspaketen für zwei Jahre kaufen. Doch auch das Bitcoin-Mining ist weniger rentabel geworden, seit es sich zum Breitensport entwickelt hat. Je mehr Miner, desto größer die Konkurrenz um immer weniger Bitcoins – dies bedeutet mehr erforderliche Rechnerleistung und Energie für sinkende Erträge. Denn durch das Netzwerkprotokoll kann es insgesamt nur 21 Millionen Bitcoins geben. Derzeit werden mit jedem Block, den Miner für die Blogchain, - das kollektive Bitcoin-Gedächtnis – erzeugen, 12,5 neue Bitcoins erzeugt. Diese Zahl halbiert sich alle 210.000 Blöcke und auch die Bitcoins werden immer kleiner gestückelt und zunehmend teurer gehandelt.

Mit Geheimtipp Altcoins zum Bitcoin

Um günstiger an neue Bitcoins zu gelangen, gibt es allerdings den Umweg über das Smart Mining: Da es neben Bitcoins noch über 1.600 weitere Kryptowährungen wie Ethereum, Dash, Monero oder Litecoin gibt, die kaum jemand kennt, ist hier die Konkurrenz beim Mining deutlich geringer und die Ertäge sind entsprechend höher. Diese Alternative Coins/Altcoins lassen sich problemlos in Bitcoins oder traditionelles Geld umtauschen und sind deshalb die rentablere Alternative zum Bitcoin-Mining. Der Clou: Die Hashmap Mining Algorithmen schürfen immer genau die Altcoins, bei denen die Konkurrenz gerade am geringsten und damit die Erträge am höchsten sind. Auf diesem Umweg kommt der Kunde schneller an seine Bitcoins, als wenn er sie direkt schürfen würde. Hashmap Mining bietet auf Altcoins spezialisierte Algorithmen an, die in verschiedenen Leistungspaketen zwischen 200 und knapp 55.000 € kosten und Renditen zwischen 150 und fast 280 % versprechen.

Smart Mining reduziert die Schwankungsrisiken

Bei einem derart verringerten Einstiegskurs sinkt natürlich auch das Schwankungsrisiko für den Bitcoin als Kapitalanlage. Andererseits werden Kryptowährungen langfristig geschürft. In zwei Jahren kann sich die Geldmarktlage grundlegend verändert haben. Allerdings nicht nur für den Bitcoin: der könnte durch seine dokumentierte Blockchain-Absicherung sogar an Stabilität gewinnen. Dagegen glaubt nicht jeder Analyst an den Fortbestand des Euros oder würde auf Pfund und Dollar setzen. Auch konservative Investments wie die Aktien von VW, Deutscher Bank oder heute boomende Immobilien können in zwei Jahren an ganz anderer Stelle stehen.

Nicht Kryptowährungen müssen die Risiken im Portfolio sein

Kryptowährungen bleiben spekulativ. Doch in einem sich schnell wandelnden Umfeld können sie für Investoren zur stabileren Alternative werden. Risikobereitschaft und gute Nerven müssen Investoren ohnehin zunehmend besitzen. In einem gestreuten Anlageportfolio könnten Kryptowährungen künftig der Joker sein.