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Dienstag, 06.03.2018

Grüne fordern vier neue Schwimmhallen in zehn Jahren

Die Wasserfläche reiche für die wachsende Einwohnerzahl nicht. Im Sommer entscheidet sich, was realisiert wird.

Der Bedarf an modernen Schwimmhallen, wie hier am Freiberger Platz, ist nach wie vor groß.
Der Bedarf an modernen Schwimmhallen, wie hier am Freiberger Platz, ist nach wie vor groß.

© Sven Ellger

Die Bäder GmbH und ihr Mutterkonzern, die Technischen Werke Dresden (TWD), haben in den vergangenen fünf Jahren rund 40 Millionen Euro in Dresdens Bäder investiert. Noch einmal so viel dürfte fällig werden, wenn die neuen Forderungen der Grünen-Stadtratsfraktion umgesetzt werden. Diese wünscht sich vier weitere Schwimmhallen innerhalb von zehn Jahren. Dabei verweist der sportpolitische Sprecher Torsten Schulze auf die weiter wachsende Einwohnerzahl und die schon jetzt übervollen Bahnen in den bestehenden Hallen.

Die Fraktion sieht vor allem Bedarf im Dresdner Norden. Die Halle Klotzsche sei trotz ihres Alters und sanierungswürdigen Zustandes voll ausgelastet. Die Grünen fordern, dass sie ertüchtigt wird, damit sie noch mindestens zehn Jahre hält, bevor ein Neubau einer anderen Halle im Norden fertig ist. Dafür sucht die Bäder GmbH schon lange einen geeigneten Standort – bisher ohne Erfolg, weil passende Grundstücke rar sind. Bedarf für eine weitere Halle sieht Schulze in den bevölkerungsreichen Stadtteilen Pieschen, Wilder Mann und Neustadt. Ebenfalls dicht besiedelt sind die Stadtteile Blasewitz, Striesen und Gruna.

Hier sehen die Grünen Kapazitäten an der Ecke Zwinglistraße/Bodenbacher Straße oder auf der Tittmannstraße sowie an der Geisingstraße. Diese Idee gab es vor einigen Jahren schon einmal und taucht nun auch wieder im Sportentwicklungskonzept auf, das der Sportausschuss erst vor wenigen Wochen verabschiedet hat. Ebenso wie der vierte mögliche neue Standort: Demnach soll es auch eine neue Halle in der Südvorstadt oder nahe der Uni geben.

Die Stadtverwaltung wird mit der Bäder GmbH gemeinsam bis zum Sommer ein neues Bäderkonzept vorlegen, welches der Stadtrat verabschieden muss. Entsprechend der Debatte wird die Bäder GmbH, die trotz der Ausgliederung als städtisches Unternehmen gilt, mit den Neubauten beauftragt. Voraussetzung ist aber, dass die Konzernmutter TWD auch künftig genügend Gewinne erwirtschaftet. (SZ/jr)

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