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Freitag, 07.01.2011 Südvorstadt-West

Großer TU-Hörsaal im Potthoff-Bau wird saniert

Für 4,3 Millionen Euro wird das Gebäude an der Nürnberger Straße gebaut. DieVerkehrswissenschaftler der Uni forschen hier.

Von Annechristin Kleppisch

Der große Hörsaal im Potthoff-Bau an der TU bleibt bis 2012 geschlossen. 4,3 Millionen Euro fließen in das Projekt für das Gebäude der Verkehrswissenschaftler auf der Fläche zwischen Nürnberger, George-Bähr-Straße und Hettnerstraße. Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) plant den Bau, der noch bis März beginnen soll. Die Fußböden im Untergeschoss werden erneuert, die an den Hörsaal angrenzenden Mess- und Seminarräume saniert sowie die Cafeteria umgebaut, teilt SIB-Sprecherin Andrea Krieger mit. Bund und Land kommen dafür auf. Hörsaal, Seminarräume und Cafeteria sind in der Bauzeit nicht nutzbar. Die Universität kümmert sich um die Planung von Ersatzräumen.

Erste Auswirkungen des Bauvorhabens sind für Studenten und Mitarbeiter schon spürbar. Seit Januar ist die Cafeteria „U-Boot“ geschlossen. Ein Jahr wird es hier keine Versorgung geben. In der Zeit soll eine neue Theke eingebaut werden. Zudem wird der gesamte Bereich um fünf Meter nach Osten verlegt. Dafür werden bis jetzt ungenutzte Räume für die Universität frei. „Die Cafeteria bekommt einen direkten Zugang von der George-Bähr-Straße“, sagt Steffen Klöß, Mitarbeiter im Studentenwerk, das die Cafeteria betreibt. Damit kommen die Gäste direkt in die Räume.

Der Potthoff-Bau wurde 1953 bis 1956 gebaut. 7200 Quadratmeter Büro-, Lehr- und Arbeitsfläche stehen zur Verfügung. Der Komplex setzt sich aus zwei Flügeln zusammen, bestehend aus drei- und viergeschossigen Lehrgebäuden. „Bei der Sanierung soll so viel wie möglich originale Substanz des Gebäudes erhalten bleiben“, sagt SIB-Sprecherin Andrea Krieger. Das Hörsaalgebäude ist nach dem Fritz-Foerster-Platz vorgelagert. Bis 1998 war der Hörsaal der größte auf dem TU-Campus. 500 Studenten können darin lernen. Dann löste das Audimax im Hörsaalzentrum mit knapp 1000 Plätzen den Hörsaal „Pot81“ ab.