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Montag, 09.07.2018

Großenhainerin erweist sich als gute Teamplayerin

Von Thomas Riemer

Melina Scheffler (rechts) erwies sich in Holland als tolle Teamplayerin für Angelina Otto.Foto: Georg Opperskalksi
Melina Scheffler (rechts) erwies sich in Holland als tolle Teamplayerin für Angelina Otto.Foto: Georg Opperskalksi

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Großenhain/Heerde/Arnheim. Für ganz vordere Plätze hat es erwartungsgemäß nicht gereicht. Doch Melina Schefflers Ergebnisse bei der Weltmeisterschaft im Inline-Speedskating lassen trotzdem aufhorchen. Die Athletin vom Großenhainer Rollsportverein hatte maßgeblichen Anteil, dass sich Teamkollegin Angelina Otto aus Gera für die Jugend-Olympiade in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires qualifizieren konnte.

Eine Woche lang kämpften die besten Speedskater der Welt im holländischen Heerde (Bahn) sowie Arnheim (Straße) um die Weltmeistertitel. Anders als bei anderen Wettkämpfen, durften bei der WM auf jeder Strecke nur jeweils zwei Sportler pro Nation starten. Melina Scheffler wurde sowohl auf der Bahn als auch auf der Straße von den Bundestrainern bei allen Langstreckenwettbewerben eingesetzt. „Dies zeigt, welches Vertrauen sie in sie setzen und war sicherlich auch Dank für ihren Einsatz beim Projekt Youth Olympic Games“, sagt ihr Heimtrainer Jörg Rannacher. Für Melina ging es daher bei ihrer ersten WM nicht um Medaillen, sondern ums Sammeln von Erfahrungen. „Für sie und uns Trainer war es Standortbestimmung. Mit den Ergebnissen können wir zum derzeitigen Zeitpunkt durchaus zufrieden sein. Auf dem Weg zur Spitze gibt es aber noch viel Arbeit“, so Jörg Rannacher.

Die nächsten Saisonhöhepunkte folgen schon im August mit dem Europacup in Ostende (Belgien) und eine knappe Woche später die EM ebenfalls in Ostende. Nach einer kurzen Ruhephase heißt es also noch mal Fahrt aufnehmen.