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Donnerstag, 17.05.2018

Gift auf dem Pausenbrot

nfang Mai hatte ein Mitarbeiter einer Firma in der nahen Stadt Schloß Holte-Stukenbrock auf dem Belag seiner Brotzeit ein verdächtiges Pulver bemerkt. (Symbolfoto)
nfang Mai hatte ein Mitarbeiter einer Firma in der nahen Stadt Schloß Holte-Stukenbrock auf dem Belag seiner Brotzeit ein verdächtiges Pulver bemerkt. (Symbolfoto)

© obs

Schloß Holte-Stukenbrock. Mit einem vergifteten Pausenbrot soll ein Mann in Nordrhein-Westfalen versucht haben, seinen Arbeitskollegen umzubringen. Der 56-Jährige sitzt seit Donnerstag in Bielefeld wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Zum Motiv wurde zunächst nichts bekannt.

Anfang Mai hatte ein Mitarbeiter einer Firma in der nahen Stadt Schloß Holte-Stukenbrock auf dem Belag seiner Brotzeit ein verdächtiges Pulver bemerkt. Er schaltete die Firmenleitung ein und erstattete Anzeige. Durch Bildaufnahmen konnte schließlich der Tatverdächtige identifiziert werden: Eine Kamera zeichnete auf, wie er die Brotdose öffnete und etwas auf das Brot streute.

Als der Mann am Mittwoch festgenommen wurde, sei in seiner Tasche eine kleine Flasche mit pulvriger Substanz gefunden worden, teilten die Ermittler weiter mit. Auch in der Bielefelder Wohnung des Mannes habe es Hinweise auf chemische Substanzen gegeben, die Spezialisten der Feuerwehr sicherstellten. Eine Untersuchung des Pausenbrotes habe den dringenden Verdacht ergeben, dass es um Gift geht. Die genaueren Untersuchungen des Landeskriminalamtes der Substanz dauerten an. Auch das Motiv sei noch Gegenstand weiterer Ermittlungen. (dpa)

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