erweiterte Suche
Dienstag, 07.08.2018

Gestrüpp auf alter Halde brennt

Am Dienstagnachmittag steigen Rauschwaden neben dem ehemaligen Zellstoffwerk in Coswig auf.

Von Nina Schirmer

Von der Emil-Hermann-Nacke-Straße aus wurde gelöscht. Auch auf der anderen Seite des Waldstückes am Elberadweg bezog die Feuerwehr Position.
Von der Emil-Hermann-Nacke-Straße aus wurde gelöscht. Auch auf der anderen Seite des Waldstückes am Elberadweg bezog die Feuerwehr Position.

© Norbert Millauer

Coswig. Der Wasserstrahl spritzt ohne Unterlass ins Gebüsch. Hin und wieder dreht die Feuerwehrkameradin die Richtung des Schlauchs, damit eine möglichst große Fläche Wasser abbekommt.

Am Dienstag gegen 14.45 Uhr wird die Coswiger Feuerwehr zu einem Einsatz in Kötitz gerufen. Neben dem Gelände des ehemaligen Zellstoffwerks steigen Rauchschwaden auf. „Es handelt sich um einen Flächenbrand im Gestrüpp“, informiert einer der Kameraden vor Ort. Die wichtigste Aufgabe der Feuerwehr ist es nun, zu verhindern, dass sich das Feuer weiter ausbreitet. Die Kameraden löschen von der Emil-Hermann-Nacke-Straße aus. Über die Straße liegt ein langer, roter Löschschlauch, durch den das Wasser vom Hydranten bis zum Gebüschrand gepumpt wird.

Gegen 16 Uhr haben die Kameraden die Flammen schon in Richtung Zellstoffwerkruine daneben eingedämmt. Die anfänglich hohe Rauchsäule ist nicht mehr zu sehen. Trotzdem besteht noch die Gefahr, dass sich das Feuer in die andere Richtung zum Elberadweg hin ausbreitet. Von dieser Seite aus, rund 800 Meter hinter Skopis Elbgarten, hat die Feuerwehr ebenfalls mit mehreren Einsatzfahrzeugen Stellung bezogen. Wer oder was den Brand ausgelöst hat, steht am Dienstagnachmittag noch nicht fest. Klar ist: Bei der extremen Trockenheit reicht derzeit eine unachtsam weggeschmissene Zigarette, um solch einen Brand zu entfachen.